--- Bilder zum Tagesbericht Mittwoch ---

Bodensee-Klassik 2014: Die Abnahme

— 30.04.2014

Die Nockenwelle sitzt!

Vor dem Start der dritten Bodensee-Klassik Rallye bittet der AvD zur technischen Abnahme. Bei andauerndem Regen werden die Startnummern angebracht und letzte Mngel beseitigt.

Bregenz, 16 Uhr. Regen. Die Nockenwelle sitzt. So (oder so hnlich) hie es einst in einem legendren Werbespot. Jedenfalls passt der Slogan so perfekt zum heutigen Mittwoch, dem Tag vor dem Start zur Bodensee Klassik 2014. Whrend bei der zweiten "BKL" im Mai 2013 die Sonne regierte, ist heute der Himmel verhangen. An der Anmeldung im Rallyebro und unter den Pavillons des AvD herrscht trotzdem rege Betriebsamkeit. Die Empfangsdamen und Techniker haben keine Zeit, den Regen zu bedauern, denn der Andrang wchst von Minute zu Minute. Sobald die Teilnehmer im Festspielhaus Bregenz ihre Startnummern abgeholt und am Fahrzeug angebracht haben, geht es zur technischen Abnahme. Mancher Besitzer tupft liebevoll mit einem weichen Tuch die Regentropfen von der Tr seines Klassikers, um die Aufkleber anzubringen. Doch bald schallt es quer ber den Parkplatz: Nicht trockenwischen! Dann lassen sich die Kleber spter besser ablsen! Klingt komisch, ist aber so.

Der Check: alles fit?

Erstmals steht der Mercedes 280 CE im Regen. Dabei ist er heliosgelb. Und Helios heit schlielich Sonne.

Unter den roten Zeltdchern des AvD kommt derweil ein Klassiker nach dem anderen zum Stehen, um die technische Abnahme zu absolvieren: Ist die Technik in Ordnung? Die Beleuchtung? Sind die Batteriepole isoliert? Mangels Hebebhne prfen die AvD-Fachleute die Unterseite der Motoren mit Spiegeln wehe, es finden sich ltropfen! Und auch wenn mancher Mhe beim Auffinden von Warndreieck und Verbandskasten hat, lange Gesichter angesichts des Regens kann man lange suchen. Die Stimmung ist bestens, es wird viel gescherzt. Blinkertest: "Geht, geht nicht, geht, geht nicht!" zu klassischen Autos passen klassische Witze. Fr einige Oldtimer wird es der erste ausdauernde Kontakt mit dem khlen Nass. Zum Beispiel fr den heliosgelben Mercedes 280 CE von Peter Horsthemke und Angelika Endres mit der Startnummer 140. Der Benz aus dem Jahr 1981 steht da, als wre er gestern vom Band gelaufen. Kein Wunder: "Der hat Saisonkennzeichen, normalerweise steht der bei diesem Wetter in der Garage" erklrt Herr Horsthemke und fgt hinzu: "Das ist das erste Mal, dass der Wagen Regentropfen auf dem Lack hat. Aber da muss er jetzt durch."

Kleine Muse oder die Tcken der Technik

Warten auf die Abnahme. Das trbe Wetter passt nicht recht zu der bunten Klassiker-Mischung.

Fr manche Teilnehmer heit es umdisponieren. Reto-Andreas Hosig und Bernd Freiling vom Team Alpina HR-Services (Startnummer 45) wollten eigentlich im getunten 63er Abarth-Fiat 595 antreten, einer leichtgewichtigen 60-PS-"Kanonenkugel", wie Hosig selbst sagt. Aber die Hoffnung zerschlug sich. Ein Dichtungsring Wert: zwei Euro wurde nicht rechtzeitig geliefert. Deshalb zauberten sie flugs einen Fiat Topolino C Baujahr 1952 aus der Garage. Damit rutschen die beiden Schweizer in der Leistungsskala weit nach unten, denn der 569-Kubikzentimeter-Motor des italienischen "Muschens" (Topolino auf Deutsch) leistet gerade mal 18,5 PS. Damit ist er aber nicht der leistungsschwchste Starter im Feld. Diesen Part spielt der Puch 500 D vom Team Festspielhaus Bregenz mit der Startnummer 47. Der tritt mit gerade mal 16 PS tapfer zur Bodensee-Klassik 2014 an. Motorleistung ist nicht alles wir wnschen viel Glck!

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Autoren: , Jonathan Blum

Fotos: Roman Rätzke

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