Bodensee-Klassik 2017: Tag 3

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Bodensee-Klassik 2017: Tag 3

— 06.05.2017

Drehzahlwettstreit zum Alpengipfel

Am dritten Tag der Rallye ist Drehzahl gefordert, denn das Feld schraubt sich ins Hochgebirge! Oldies mit moderater wie auch mit viel Leistung beweisen sich am Berg.

Frank Reichert und Susanne Kamrath von ADAC Klassik nehmen im VW Käfer 1200 der Straßenwacht teil.

Der Sympathieträger hat die Farbe einer Wespe, und erobert doch die Herzen im Nu: der rapsgelb-schwarze VW Käfer vom ADAC! "Gerade junge Leute lieben den Volkswagen", sagt Frank Reichert. Der Klassik-Koordinator beim Automobil-Club ist ein wenig erstaunt, wie gut sich sich der 57 Jahre alte Käfer auf der Berg-und Tal-Rallye macht. Gut, am Berg reichen die 30 PS des 1200er-Boxers natürlich nicht, gibt Reichert zu. "Aber die Straßenlage ist prima, besonders in Kurven!" Das bestätigt auch Reicherts junge Kollegin Susanne Kamrath, die sich aber freuen würde, wenn das Dach nicht aus schwarz lackiertem Stahl, sondern aus Stoff wäre. Doch undenkbar für einen Gelben Engel der 60er. Rund 50 Mal kann der Auto-Club auf der Rallye pannengeplagten Autos bei Defekten helfen.

Bodensee-Klassik 2017: Tag 2

Achtzylinder-Röhren im Berg

Thomas Wenzel, Kommunikationschef von ZF und Bernd Wieland, Chefredakteur der AUTO BILD und AUTO BILD KLASSIK im Alfa Romeo Montreal.

Ein gutes Dutzend Jahre älter als der ADAC-Käfer, und sechmaleinhalb Mal so stark ist ein anderer Star der Bodensee-Klassik 2017. Der Sportwagen, der so herrlich heiser durch den Tunnel von Feldkirch röhrt, ist ein wunderbarer roter Alfa Romeo Montreal von 1973. Gerade navigiert Thomas Wenzel, Kommunikationschef von ZF Friedrichshafen, während Bernd Wieland,  Chefredakteur von AUTO BILD und AUTO BILD KLASSIK, den Alfa pilotiert. Beiden ist die Freude am Fahren anzusehen. Der Alfa wie auch der Käfer sind Helden der Bodensee-Klassik, der Oldtimer-Rallye der großen Autovielfalt!

Bodensee-Klassik 2017: Tag 1

Mittagsrast mit unschlagbarer Aussicht

Von der Palüdbahn aus fällt der Blick auf das in der Sonne leuchtende Blech der 182 Oldies.

Am dritten und leider letzten Tag der Bodensee-Klassik 2017 ist Drehzahl gefragt, es geht ins Hochgebirge! Doch zunächst beginnt der Tag mit einem kleinen Verwirrspiel: Nach dem Restart rollen die Autos zur Wertungsprüfung am Mehrerauer Kloster Bregenz, mehrere Teams müssen den richtigen Weg in die Schweiz erst suchen. Schließlich heißt es am Grenzübergang St. Margrethen: Willkommen in der Schweiz, BKL! Die Steigung nimmt zu in Richtung St. Anton, wo eine Prüfung die Teams fordert: Exakt 1,38 km sind in genau 2,40 Minuten zu fahren. Die Serpentinen hoch und wieder runter, die Strecke ist spektakulär! Sie führt durch den Hirschsprung, eine Fels-Enge, die sich zu beiden Seiten der Straße auftürmt, gleich darauf geht's über den Rhein. Und es wird noch schöner: Die Mittagsrast könnte spektakulärer nicht sein, alle Teams gondeln vom Brandnertal aus mit der Seilbahn auf 1200 Metern Höhe ins sagenhafte Bergrestaurant Goona, das inmitten der schneebedeckten Berge liegt. Doch vorher wartet noch eine supergeheime Wertungsprüfung: zehn Meter sind in vier Sekunden zurückzulegen.

Freude über den schnurrenden Strichachter

Dr. Hans Hamer, einer der "Väter der Bodensee-Klassik", fährt 2017 in einem Mercedes 230/8 der Lebenshilfe Gießen.

Angesichts der Präzision heutiger Autos ist es eine Freude, wie sich die Autos aus acht Jahrzehnten mit lautem Röhren, aber ungerührt während der ganzen Rallye die Berge hochschrauben, und gut gebremst auch wieder hinunter. Davon zeigt sich auch Dr. Hans Hamer, einer der "Väter" der Bodensee-Klassik begeistert. Er führt die Oldtimerrallye dieses Jahr in einem weißen Mercedes 230/8 von 1972. Sagenhaft, wie der Mercedes schnurrt, ein tolles Auto!", sagt der Verlagsgeschäftsführer Auto, Computer und Sport bei Axel Springer. Nach der Mittagsrast macht sich eine Stimmung breit, die zwischen Freude über das Erlebte und Wehmut über das bevorstehende Ende der Rallye reicht. Und die Spannung wächst, welches Team wohl in der Gesamtwertung vorne liegt? Bevor das feststeht, gilt es noch die abschließende Opel-Wertungsprüfung vor der Festspielhalle Bregenz zu absolvieren. Mit dem Abschlussfahrzeug vom Rallye-Team, das als letzter Wagen zurückkehrt, gehen drei intensive wie eindrucksvolle Tage zuende. Tschüss, Bodensee!

Bodensee-Klassik 2017: Tag 3

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Bodensee-Klassik 2017

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Autoren: , Christoph Richter

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