Cadillac 34-A Town Sedan (1928)

— 29.07.2010

Cadillac von Al Capone wird verkauft

Dieser 1928er Cadillac 341-A Town Sedan ist mehr als ein Klassiker. Er ist Geschichte, denn die Zusatzausstattung lässt darauf schließen, dass er einst Al Capone gehörte! Am 13. August 2010 steht der Gangster-Cadillac zum Verkauf.
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Von Lars Hänsch Ein Cadillac 341-A Town Sedan war 1928 unvorstellbar teuer. Eine umgebaute Version war für niemanden bezahlbar. Außer für Gangster-Legende Al Capone. Der hatte einen, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich um diesen hier handelt. Denn lackiert in Grün und in Schwarz, sieht das Auto so aus wie ein Dienstwagen der Chicagoer Polizei Ende der 1920er-Jahre. Hinter dem Kühlergrill befinden sich rote Blinklichter. Eine Polizeisirene und ein Empfänger für den Polizeifunk sind ebenfalls an Bord. Die Scheiben sind mit knapp 25 Millimeter Dicke deutlich stärker als beim Serienmodell. Dazu war die Karosse mal rundum mit Stahlplatten verkleidet.
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Die Heckscheibe kann mit einem Handgriff geöffnet werden. Das gehörte 1928 auf keinen Fall zur Serienausstattung.
Die Heckscheibe kann mit einem Handgriff geöffnet werden. Das gehörte 1928 auf keinen Fall zur Serienausstattung.
Angetrieben wird der Cadillac von einem 5,6-Liter-V8 mit 90 PS. Ein manuelles Dreiganggetriebe gibt die Kraft an die Hinterachse weiter. Trommelbremsen an allen vier Rädern bremsen die Fuhre zuverlässig ein. Innen wartet die Limousine mit dicken Plüschsofas, einem komplett mit Stoff bezogenen Fahrgastraum, viel Platz und jeder Menge weiterer Annehmlichkeiten auf. Besonderer Clou: Die Heckscheibe fällt mit nur einem Handgriff nach unten und es kann bequem vom Rücksitz aus auf Verfolger geschossen werden. Die Seitenscheiben werden mit Hilfe von verstärkten Fensterhebern geöffnet und geschlossen.
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Die Geschichte des riesigen Cadillac lässt sich leider nicht bis ins Detail nachweisen. Einen Fahrzeugbrief auf den Namen Al Capone gibt es leider nicht. Wahrscheinlich ist aber, dass die US-Steuerfahndung den Wagen beschlagnahmte, als Al Capone ins Gefängnis musste. Angeblich soll dann sogar US-Präsident Franklin D. Roosevelt mit dem Auto gefahren sein. Grund: Es bestand Sorge um seine Sicherheit, das Weiße Haus durfte aber wegen der hohen Kosten noch keine gepanzerten Fahrzeuge anschaffen. Heute ist das völlig undenkbar. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte der Cadillac in Großbritannien, danach ging es nach Kanada. 1975 tauchte er zur Premiere des Kinofilms "Capone" in Chicago auf. Das Auto ist restauriert und bis auf die Platten, mit denen die Karosserie gepanzert war, komplett. Zeitungsartikel und vieles mehr liegen bei, wenn RM Auctions den Cadillac am 13. August 2010 versteigert. Mehr Infos finden Sie hier.
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Seite 1
@AVBW,
04.08.2010 22:10Uhr
Und welchen luxuriösen VW sollte Al Capone denn fahren? Das derzeitige Volkswagen Top-Modell ist der CC... Eintrag melden
Nm_Wahn,
04.08.2010 04:27Uhr
Da schafft es die Autobild endlich mal einen Artikel schreiben in dem kein Markenname des VW Konzerns erscheint und schon im ersten Kommentar kommt es doch :-) Eintrag melden
AVBW,
29.07.2010 15:25Uhr
Würde Al Capone heute leben, würde er VW fahren :-). Ansonsten cooles Teil. Eintrag melden
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