Creme 21: Dritter Tag
— 24.09.2011
Die Tücken der Technik
Eine Youngtimer-Rallye ist kein Kindergeburtstag. Hunderte von Kilometern müssen die alten Schätzchen abspulen, da kann die Technik schon mal streiken. Auf der zweiten Etappe erwischte es auch das Team von autobild.de.
Welcher Teufel die Landbevölkerung im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg bei der Taufe ihrer pittoresken Dörfchen wohl geritten hat? Wir wissen es nicht. Oder waren Sie schon mal in Brainville, in Irrel oder Langweiler? Schwamm drüber. Langeweile kommt auf der zweiten Etappe der Creme 21 jedenfalls nicht auf. Dafür sorgt der Defekt-Teufel. Erstes Opfer: Das Team autobild.de, dessen bisher grandios laufender Lancia Delta HF Integrale direkt nach dem morgendlichen Anlassen den Dienst quittiert. Gut drei Liter Motoröl verteilt der kleine Italiener großzügig über den Parkplatz. Traurige Diagnose des AvD: Ein Dichtungsdeckel am Motorblock ist ausgeschlagen, Weiterfahrt unmöglich. Und wenn schon. Trailerfahrt, Sprit gespart! Auch der 1973er Ford Mustang des Teams Gutschera/Wollbrodt nervt mit Zündaussetzern, überlegt es sich aber dann doch noch und kommt mühsam wieder ins Rollen, im Unterschied zur Corvette C4 (Team Greff/Falkenstein), deren V8 bereits am ersten Tag der Rallye die Arbeit eingestellt hat.
Eine Erfolgsmeldung kommt vom holländischen Team Terpstra, dessen havarierter Quattro wieder fährt: Der teameigene Mechaniker hat das Unmögliche möglich gemacht, ein Ersatzteil fürs defekte Schaltgestänge über 500 Kilometer herangekarrt und den Audi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wieder flott gemacht. Die Creme kann weitergehen!
Mehr Impressionen vom zweiten Tag gibt es in der Bildergalerie.
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