Ein ausgekochtes Schlitzohr: Pontiac Trans Am

Spektakuläre Klassiker-Auktionen

Das Trans Am-Experiment : Pontiac Trans Am Kammback

— 13.02.2017

Firebird als heißer Shooting-Brake

Den Firebird gab's auch als Shooting Brake! In den USA wurde einer der seltenen Prototypen eines Pontiac Trans Am Firebird "Kammback" versteigert!

Ein seltener Umbau: Pontiac Trans Am Kammback als Shooting Brake.

Ein Muscle Car-Fan hat jetzt diesen außerordentlichen Shooting Brake ersteigert: einen Pontiac Trans Am Kammback. 1985 entsteht das außergewöhnliche Exemplar, verpasst aber den Sprung zur Serienreife. Nun fiel der Hammer bei nur 44.000 Dollar. Der Grund für den überschaubaren Preis könnte in dem zentralen Manko des schönen Shooting-Brake liegen: Dem einstigen Testfahrzeug fehlt die Straßenzulassung! Dafür ist es restauriert, kommt mit einer ausführlichen Geschichte zu seiner Entstehung und eignet sich als Hingucker für jede Sammlung. Unter der Haube steckt ein 5,0-Liter-V8 mit eher mageren 190 PS. Als Ausgleich gibt es aber eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, einen Tempomat und ein verstellbares Lenkrad – ziemlich fortschrittlich für 1985. Den Namen "Kammback" trägt der Pontiac zu Ehren des deutschen Ingenieurs Wunibald Kamm, der die steil abfallende Heckform ersann.

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Burt Reynolds und der schwarze "Feuervogel"

2016 begleitete Hollywoodstar Burt Reynolds den 1977er Trans Am selber auf die Bühne der Barret-Jackson-Auktion in Scottsdale (Arizona) – und sah zu, wie sich die Interessenten bis auf 550.000 US-Dollar (ca. 350.000 Euro) hochboten. Für diese Summe ging der schwarze "Feuervogel", der vor vier Jahrzehnten für Werbeaktionen rund um den US-Kinostart der Crash-Komödie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" (Original-Titel: Smokey and the Bandit) aufgebaut wurde, an ein Museum in Florida. Im Preis drin sind ein Echtheitszertifitkat der Universal Studios, eine Karte mit Drehorten des Films und Hinter-den-Kulissen-Bilder vom Dreh. Mr. Reynolds erläutert die Einzelheiten hier:

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Keine Zukunft in dunkler Garage

Das Museum will den Wagen der Öffentlichkeit zugänglich machen, schließlich ist er einer von höchstens drei Überlebenden. Die vier originalen Filmautos mussten gleich nach Drehschluss verschrottet werden, drei Promo-Fahrzeuge wurden seit 2014 an offensichtlich wohlhabende Fans verkauft. Nummer eins aus dem persönlichen Besitz von Burt Reynolds ging 2014 für etwas mehr als 440.000 Dollar weg, Nummer zwei 2015 für rund 170.000 und nun Nummer drei für eine halbe Million. Da staunten selbst Kenner.

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