Mini-Diesel

Diesel-Kleinwagen: Vergleich

— 21.03.2011

Wer baut den besten Diesel-Mini?

AUTO BILD-Archiv-Artikel 21/1987: Im heiß um­kämpften Markt der Diesel-Minis prä­sentiert nun als letzter auch Toyota sein Angebot: den neuen Starlet als Diesel. Haben die Japaner aus den Fehlern anderer gelernt?

Kleinwagen mit Dieselmotor werden immer beliebter. Jüngster Spross ist der Toyota Star­let mit einem neu entwickelten 1,5-Liter-Dieselmotor. Wie stehen die Chancen der Diesel-Minis aus Japan im Vergleich mit ihren bereits erfolgreichen Konkurrenten? Die Konkurrenz ist schnell gefunden. Peugeot 205 Diesel, Fiat Uno Diesel, VW Polo Diesel und Mitsubishi Colt Diesel haben sich ihre Plätze im Markt längst gesichert. Sie wollen dem Neuling den Start so schwer wie möglich machen. Schon beim Anlassen geht's los ... Mitsubishi hat hier etwas Einmaliges zu bie­ten. Sicher, die "Diesel-Gedenkminute" beim Start gibt es schon lange nicht mehr.

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Ein paar Sekunden Vorglühzeit aber brauchen die mei­sten immer noch. Der Colt nicht. Er lässt sich wie ein Benziner sofort starten. Keine Vorglüh-­Kontrollanzeige verzögert die Zündschlüssel­drehung. Hinter dem Blitz-Start verbirgt sich aufwendi­ge Technik. Die Konstrukteure pflanzten dem Colt sogenannte "Ultraschnellglühkerzen" ein und eine aufwendige Mess- und Regelelektronik, die nicht zu überhören ist. Nach dem Anlassen tickt es ständig unter dem Armaturenbrett, und der Motor dreht im Leerlauf mal schneller und mal langsamer, droht manchmal sogar stehen­zubleiben. Beim Toyota steckt wie bei Peugeot, Fiat und VW weniger aufwendige Technik unter der Haube.

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Da muss ich noch ein paar Sekunden Vorglühzeit abwarten und bei Toyota und Fiat mit der Hand entweder einen Hebel ziehen oder einen Knopf drehen, um die Einspritzpumpe auf den Kaltstart vorzubereiten. Der Start klappt jedoch bei allen vorzüglich. Besonders – siehe da – beim Starlet: Schon bevor sein Motor nämlich die Betriebstempera­tur erreicht hat, wird die angesaugte Kaltluft elektrisch vorgewärmt. Deshalb räuchert die Maschine auch kaum. Der Fiat Uno fällt dagegen durch relativ laute Nagelgeräusche auf, die selbst bei warmer Maschine nicht geringer werden, und durch so starke Motorvibrationen, dass der Schaltknüppel zu tanzen beginnt.

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