DAX, kennen Sie. Aber DOX? Das steht für Deutscher Oldtimer-Index. Und der ist leicht gefallen. Als Grund für den leichten Rückgang macht der VDA die Wirtschaftskrise aus.
Von Stephan Bähnisch Oldtimer sind nicht nur schön, sondern für viele Sammler auch eine Wertanlage. Dass sich das Sammeln durchaus lohnt, beweist der Wertzuwachs zahlreicher Modelle in den vergangenen Jahren. Da ging es fast immer nur bergauf. Doch die Folgen der Wirtschaftskrise haben ihren Niederschlag auch in der Preisentwicklung von Oldtimern gefunden. Das geht aus der Entwicklung des Deutschen Oldtimer-Index im ersten Halbjahr 2010 hervor, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) alle sechs Monate in einem Vergleich zum Deutschen Aktien Index (DAX) herausgibt. Nachdem der Index seit 1999 jährlich im Durchschnitt um 5,7 Prozent gestiegen war, sank er in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 von 1732 Punkten um 1,9 Prozent auf 1699 Punkte. Im Vergleich zeigte sich der Dax mit plus 0,15 Prozent nahezu unverändert.
Steigt schnell an Wert Platz 2 in der Liste: der Fiat 500 F.
Die Liste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs führt nach wie vor der
Citroën 2 CV an, gefolgt vom
Fiat 500 F. Aber dann passiert was: Der
Porsche 924 liegt nun auf Platz 3, er verbesserte sich um acht Plätze. Ebenfalls einen großen Sprung nach vorn machte die
Mercedes-Benz S-Klasse (W 116) von Platz 14 auf Rang 7. Der in den letzten Jahren mit Rekordergebnissen gehandelte legendäre
Mercedes-Benz 300
SL (Flügeltürer) fiel aus den Top Ten heraus. Der VDA berechnet den DOX seit 1999 und nach immer gleichen Kriterien. Der Verband rechnet unter Berufung auf Fachhändler damit, dass nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung der Preise damit, dass eine gestiegene Nachfrage speziell im Bereich der Sport- und Luxusfahrzeuge die Tarife wieder steigen lässt.
Die zehn Oldtimer mit dem höchsten Wertzuwachs finden Sie in der Bildergalerie
09.09.2010 19:31Uhr
06.09.2010 15:20Uhr