Familiensportler im Vergleich — 07.09.2010
Hoppla, jetzt kommen die Familienflitzer
AUTO BILD-Archiv-Artikel 34/1986: Es wird eng für den Porsche 944. Denn BMW M3, Ford Sierra RS Cosworth und Mercedes 190 E 2.3-16 spielen in der gleichen Sport-Liga. Der Beweis: Ein Test auf dem Nürburgring.
Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download
Porsche hat Gegner bekommen, die früher nicht einmal Konkurrenten waren: BMW, Ford und Mercedes. Der Grund liegt im Rennsport. Wer im Tourenwagensport ein Wörtchen mitreden will, braucht konkurrenzfähige Autos. Die müssen aber seriennah sein. Und da schreibt das Reglement vor, dass mindestens 5000 gleiche Fahrzeuge gebaut werden müssen, ehe die Rennversion an den Start gehen darf. BMW will mit dem Dreier auf die Rennstrecke. Also pflanzte man dem Erfolgsmodell der Bayern einen kräftigen 200-PS-Motor ein, verpasste ihm ein straffes Fahrwerk und veränderte die Karosserie so, dass breite Rennreifen unter die Kotflügel passen und eine günstige Aerodynamik für wenig Windwiderstand sorgt.Überblick: Hier geht es zu AUTO BILD KLASSIK
Das Ergebnis ist der BMW M3. Ford verfährt beim Sierra nach demselben Rezept. Die Kölner ließen sich beim englischen Rennmotor-Spezialisten Cosworth in Northampton ihren Zweiliter-Gussmotor mit Hilfe eines Vierventil-Zylinderkopfes und Turbolader auf stattliche 204 PS züchten. Härtere Federn, straffe Stoßdämpfer und eine geglättete Karosserie machen den sportlichsten Sierra komplett. Und über allem thront hinten ein riesiger Heckflügel, der eher einem Flugzeug-Leitwerk ähnelt als einem Heckspoiler. Bei Mercedes liegt der Fall etwas anders. Der 190 E 2.3-16 war ursprünglich nicht als Basisfahrzeug für den Rennsport gedacht.Weiterlesen: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download
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