Ferrari 250 GTO: Rekorderlös
— 04.06.2012
Für einen Schrank voll Dollar
Das teuerste Auto der Welt: mal wieder ein Ferrari. Der lindgrüne 250 GTO, den die Italiener 1964 für die Rennlegende Stirling Moss dengelten, war einem reichen Sammler satte 35 Millionen Dollar wert.
35 Millionen Dollar, das sind rund 28 Millionen Euro. So viel bezahlte Handy-Pionier Craig McCaw für einen
Ferrari 250 GTO von 1964. Damit darf der lindgrüne Italiener jetzt offiziell den Titel "teuerstes Auto der Welt" tragen. Die Sport- und Rennwagenschmiede aus Maranello baute den Super-Wagen mit der Chassis-Nummer 3505GT einst für den legendären britischen Rennfahrer Stirling Moss. Der verunglückte kurz vor der Auslieferung im Rennen, überlebte, bestritt mit dem Grünen deshalb aber niemals ein Rennen. Als sich im letzten Jahr beim
Concours d'Elegance in Pebble Beach 21 von 36 jemals gebauten Exemplaren zusammen fanden, um den 50. GTO-Geburtstag zu feiern, stach der Rekordwagen aufgrund seiner Farbe aus dem roten Einerlei heraus.
Der Grünton ist, nun ja, individuell, erst recht auf einem Ferrari. Ob Stirling Moss farbenblind ist?
Schönheit, Sexappeal, Rennsport für die Straße – das muss ein
Ferrari verkörpern, damals wie heute. Der 250 GTO war Enzo Ferraris Meisterstück. 36
Gran
Turismo
Omologato entstanden zwischen 1962 und 1964. Die atemberaubende Form des Über-Ferrari schuf Giotto Bizzarrini, die Carrozzeria Scaglietti baute sie von Hand. Unter der obszön nach vorn gereckten Haube schreit der Dreiliter-Zwölfzylinder. Das Kraftwerk mit Trockensumpfschmierung und sechs Doppelvergasern wurde nach Motorenkonstrukteur Gioacchino Colombo benannt. 300 PS prügeln ihn auf bis zu 300 Sachen, je nach Übersetzung.
Den Ferrari 250 GTO und weitere Klassiker für Millionen zeigen wir Ihnen oben in unserer Bildergalerie!
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War der teuerste nicht der Bugatti Atlantic?