Ford GT40 aus "Le Mans"

— 22.08.2012

Millionenschwerer Gulf-GT40

RM Auctions versteigerte im Rahmen des Pebble Beach Concours d'Elegance den gulfblauen Ford-GT40-Kamerawagen aus "Le Mans". Er brachte einen Rekorderlös ein und ist jetzt der teuerste Ami aller Zeiten!



Bei der RM Auktion in Monterey am 17. und 18. August 2012 kamen gleich zwei legendäre Ford GT 40 unter den Hammer. Aufgrund ihres Zustandes und ihrer lückenlosen Historie prognostizierten Experten für beide Renner Rekorderlöse. Dabei war für Filmfans vor allem die Geschichte des gulfblauen GT40 spannend. Eben nicht weil ihn Jacky Ickx in Daytona pilotierte oder das John Wyer-Team beim knüppelharten Vollgasmarathon in Le Mans einsetzte. Nein, es war einmal mehr die Verbindung zu Schauspiellegende Steve McQueen, die solventen Benzinblütern Millionen wert gewesen ist. Und das obwohl der "King of Cool" nie selbst hinterm Steuer der Mittelmotor-Granate saß. Am Ende brachte der Le-Mans-Renner satte elf Millionen Dollar – und ist damit offiziell der teuerste Ami-Klassiker aller Zeiten!

Mehr Chrom und altes Blech: AUTO BILD KLASSIK

Der GT40 mit der Chassisnummer P/1074 war die erste einer Handvoll gefertigten Lightweight-Versionen des Mk II. Ford baute ihn 1968 für die J.W.A./Gulf-Mannschaft auf. Der P/1074 nahm an zahlreichen Langstreckenrennen teil, Jackie Ickx gewann mit ihm in Spa. Später erwarb Solar Productions den ausgemusterten Rennwagen und setzte ihn während der Dreharbeiten zu Steve McQueens Rennfahrerepos "Le Mans" als Kameraauto ein. Der begeisterte und zuweilen auch erfolgreiche Hobbyrennfahrer McQueen spielt im Film den Porsche-Werksfahrer Michael Delaney.

Fotos: Porsche 911 S von Steve McQueen versteigert

Limited Edition 1968 Steve McQueen™ Signature Mustang Limited Edition 1968 Steve McQueen™ Signature Mustang Limited Edition 1968 Steve McQueen™ Signature Mustang

Dieser Ford GT40 Mk I mit der Chassisnummer P/1059 ist eine von nur 31 Straßenversionen.

Nur 4749 Meilen sollte der GT40 Mk I mit der Chassisnummer P/1059 auf dem Zähler haben, der in Monterey für 2,86 Millionen Dollar versteigert wurde. Er ist eine von nur 31 Straßenversionen des Ferrari-Killers, die im Jahr 1966 entstanden. Ford wollte damals Ferrari kaufen, doch der Commendatore sagte "no". Henry Ford II ließ daraufhin einen Rennwagen konstruieren, der die Ferrari in Le Mans vernichten sollte. Mit modernem Mittelmotor-Layout und uramerikanischem Achtzylinder-Herzen. Der Vergeltungsschlag gelang. P/1059 wurde stets beim Fordhändler Stark Hickey in Detroit gewartet und befand sich lange in den Händen eines passionierten GT40-Sammlers.

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