Platzwunder im Alltag

Fünf Familien-Vans

— 23.12.2010

Raumwagen im Alltag

AUTO BILD-Archiv-Artikel 20/1986: Der verdiente VW-Bus gegen die vier neuen Raumwagen Nissan Prairie, Renault Espace, Honda Civic Shuttle und Mitsubishi Space Wagon – welcher ist der beste?

VW-Bus: Der Dauerbrenner. Früher gab's keine Alternative: Wer eine Menge Gepäck zu transportieren hatte oder mit der Großfamilie in den Urlaub fahren wollte, musste den VW-Bus voll packen. Seine klassische Rechteckform bietet reichlich Platz, der Fahrkomfort steigerte sich im Laufe der Jahre fast auf Pkw-Niveau. Wichtigste Verbesserung war die Einführung des wassergekühlten Boxermotors. Den Bus gibt es mit Benzin- oder Dieselmotoren ab 50 PS. Der billigste kostet 20.340 Mark.

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Nissan Prairie: viel Platz, wenig Kraft. Etwas unförmig sieht er ja aus, der Prairie 1,8 SGL vom japanischen Automobilriesen Nissan. Das macht in erster Linie seine Höhe (1,60 Meter). Denn von den übrigen Außenabmessungen unterscheidet sich die Großraum-Limousine kaum von einem Mittelklassewagen, ist sogar nur um etwa zehn Zentimeter länger als der VW Golf. Es ist schon erstaunlich, welches Raumangebot der Japaner auf relativ kleiner Grundfläche bietet. Vier bis fünf Personen können bequem und in aufrechter Haltung mit dem Prairie reisen. Obendrein gibt's noch einen großzügigen Kofferraum, der bis zur Fensterunterkante beladen 436 Liter Gepäck fasst. Wird die hintere Sitzbank umgeklappt, passen sogar 926 Liter rein.

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Verwundert besteigen wir den hinteren Passagierraum. Hier haben sich Nissans Designer etwas Tolles ausgedacht: Öffnet man die seitlichen Schiebetüren, so sucht man vergebens eine verbindende Säule (B-Säule). Ein technischer Gag mit praktischem Nutzen. Der Prairie ist so auf einer Länge von 1,20 Meter seitlich durchgehend geöffnet. Das erleichtert das Einsteigen erheblich. Besonders Ältere, Gebrechliche und Rollstuhlfahrer werden diesen Einfall dankend annehmen. Damit ist aber die Originalität des hochgestapelten Kombis schon am Ende. Denn der Innenraum verströmt wenig Charme – billiges Plastik überall.

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Autor: Tomas Hirschberger

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