Gebrauchtwagen: Suzuki Alto

Gebrauchtwagen: Suzuki Alto

— 24.01.2011

Ein günstiger Mini

AUTO BILD Archiv-Artikel 51/86: Er zählt zu den wenigen Neuwagen unterhalb der 10.000 DM-Grenze Ein Marktrenner ist der Suzuki Alto trotzdem nicht. Umso interessanter wird er als billiger Gebrauchtwagen.

Unter den Kleinen führt der Suzuki Alto meist ein Schattendasein. Als billiger Zweitwagen gekauft, steht er vielerorts mehr in der Garage als dass er bewegt wird. So verwundert es nicht, dass bei Gebrauchtwagenhändlern hier und da Exem­plare auftauchen, die trotz fortgeschritte­nem Alter nur wenige Kilometer auf ihrem Blechbückelchen haben. So ergibt sich für Kaufinteressenten die Möglichkeit, mit et­was Glück für wenig Geld ein mehr oder weniger neuwertiges Auto zu kaufen. Und wer nicht gerade einen Wagen sucht, mit dem er täglich große Strecken zurückle­gen muss, der ist mit dem kleinen Alto nicht schlecht bedient. Vor allem dann nicht, wenn er eine zweitürige Version findet.

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Denn beim Viertürer lässt sich der Koffer­raum einzig durch das aufklappbare Heck­fenster erreichen. Wohingegen sich das variable Kofferabteil des Zweitürers – die Rückbank kann umgeklappt werden – durch eine bis zur Stoßstange herunter­hängende Heckklappe beladen lässt. Was auf den ersten Blick beim Viertürer wie ein aufpreiswürdiges Bonbon aussieht, bringt in der Praxis also nur Nachteile. Der Alto zählt zu den ehrlichen Autos. Das heißt: Wenn er rostet, dann selten im Verborge­nen. Korrosion im Unterbereich kommt bei dem japanischen Knirps so gut wie nicht vor. Seine Väter haben dies mit entspre­chender Vorsorge (Zink und Kunststoff-Innenkotflügel) weitestgehend verhindert.

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Die rote Pest tritt, wenn, dann meist im sicht- und hörbaren Bereich auf. Anfällig sind die Kanten und Falze sowie die Auspuffanlage. Überprüfen Sie deshalb vor Kaufabschluß sämtliche Tür- und Hau­benumrandungen. Sind sie nachgepinselt, dann sollten Sie Preisnachlaß fordern. Die Dichtheit der Auspuffanlage lässt sich ebenfalls recht einfach überprüfen. Bei laufender Maschine mit der Schuhsohle das Auspuffrohr verschließen. Stirbt der Motor nicht ab und bollert munter weiter, dann ist der Schalldämpfer nichts mehr wert. Abgesehen von kleinen, konstruktions­bedingten Schwächen bleiben Alto-Fahrer von technischen Problemen meist ver­schont.

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