Toyota Celica

Gebrauchtwagen Toyota Celica

— 28.02.2011

Toyota Celica: Ärger nur mit Kleinigkeiten

AUTO BILD-Archiv-Artikel 16/1987: Ältere Toyota-Celica-Modelle sind nicht sehr gefragt. Somit stehen die Chancen für Coupé-Liebhaber auf ein preisgünstiges und gut erhaltenes Gebrauchtexemplar nicht schlecht.

Gebrauchtwagenkäufer, die sich für einen Toyota Celica entscheiden, haben die Wahl zwischen einer Vielzahl verschiedener Modelle und Motorstärken. Die bis Ende 1985 gebaute Celica-Version mit Heckantrieb bekam im Laufe ihrer fast zehnjährigen Produktionszeit mehrfach ein neues Blechkleid. Lange Zeit unberührt blieb hingegen die einfache Großserientechnik des japanischen Sportlers. Inzwischen hat bei der neuen Celica-Generation der Fortschritt Einzug gehalten. Angetrieben werden jetzt die Vorderräder, und unter der Motorhaube gibt es aufwendige Technik.

Das Original: Der Artikel von 1987 als kostenloser Download

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind Celica-Modelle mit Frontantrieb jedoch nur schwer zu einem günstigen Preis aufzustöbern. Auch bleibt abzuwarten, ob die neue Celica-Generation eine ähnlich bemerkenswerte Robustheit aufweist wie die Vorgänger-Baureihe. Den alten Celica mit Heckantrieb gibt es in zwei Karosserievarianten. Als typisches Coupé mit ganz normalem Kofferraum sowie als Kombi-Coupé (Liftback) mit praxisfreundlicher großer Heckklappe. Preislich gibt es zwischen den beiden Coupé-Varianten keinen nennenswerten Unterschied. Maßgeblich sind hier einzig das Lebensalter und die Motorleistung.

Überblick: Hier geht es zu AUTO BILD KLASSIK

Je mehr PS unter der Haube, desto teurer wird der Japaner gehandelt. Das Angebot fängt bei versicherungsgünstigen 75 PS an und endet beim hochkarätigen 2,8-Liter-Celica-Supra mit 170 PS. Obwohl in der Motorenbaureihe keines der Triebwerke mit typischen Schwächen auffällt, muss bei den hochgezüchteten kleinvolumigen 1600er-Motoren mit 110 PS mit einer deutlich geringeren Lebenserwartung gerechnet werden. Wer’s also gern forsch mag und die damit verbundenen hohen Unterhaltskosten nicht scheut, kommt am Supra nicht vorbei. Andernfalls empfiehlt sich der 86 PS starke Motor, der Laufleistungen von 200.000 km und mehr erreicht.

Schatten beim Licht

Schwerwiegende und versteckte Mängel kommen beim Toyota Celica selten vor. Zumindest dann nicht, wenn er weniger als sechs Jahre alt ist. Wenn es Probleme gibt, dann sind es meist Kleinigkeiten, die dem Celica-Fahrer das Leben schwer machen und das Portemonnaie erleichtern. Zum Beispiel die alterungsanfälligen Scheinwerfer, die in vielen Fällen jedes zweite Jahr ausgewechselt werden müssen. An den Rückleuchten und Blinkern sind es Kontaktstörungen, die häufig zu unfreiwilligem Werkstattaufenthalt führen. Überprüfen Sie deshalb vor dem Kauf eines Toyota Celica die gesamte Lichtanlage.

Auch das Lenkspiel sollten Sie kontrollieren. Denn bei älteren Exemplaren bemängeln die TÜV-Prüfer überdurchschnittlich oft ausgeschlagene Kugelköpfe an den Spurstangen. Anlass zur Rüge geben auch die Bremsleitungen, denen es an langlebigem Rostschutz fehlt. Alles in allem vermag der Celica ein solides, wenn auch nicht eben glänzendes Bild zu bieten. Mit etwas Glück erwischt man ein gut gepflegtes Exemplar für wenig Geld. Gesamturteil: empfehlenswert.

Alles lesen: Der Artikel von 1987 als kostenloser Download

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.