Golf-II-Tuning

Golf-II-Tuning

— 21.09.2010

Schneller, stärker, schöner

Sie wollen Ihren VW Golf II amtlich aufmotzen? Kein Problem! AUTO BILD sagt Ihnen, wo es was gibt, was es kostet, und geht mit den beiden stärksten Sechzehnventilern auf die Piste.

AUTO BILD-Archiv-Artikel 45/1986: Wie von einem Katapult abgeschossen, sausen sie davon, hinterlassen lediglich aufgewirbelte Herbstblätter und verabschieden sich mit einem markanten Grollen aus den mächtigen Auspuffrohren. Und beim Fahrer hinterlassen sie den bleibenden Eindruck, dass auch ein VW Golf II zum wilden Tier werden kann, wenn sich erst einmal leistungshungrige Tuner über ihn hergemacht haben. Die Rede ist von zwei VW Golf GTI 16V, die von den namhaften Tunern Oettinger und Nothelle zu regelrechten PS-Protzen getrimmt wurden. Anstatt 139 PS (wie in der Serie) schicken sie 170 PS auf den Asphalt. Im AUTO BILD-Test mussten sie beweisen, ob sie damit fertig werden.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Rolf Nothelle aus Mülheim/Ruhr bestückte den 1,8-Liter-Vierventilmotor mit einem Turbolader und einem Ladeluftkühler. Da wird so ein 16V-GTI plötzlich zum ganz anderen Auto. Schon bei knapp 2800 Umdrehungen scheint er zu explodieren. Zu einem Zeitpunkt also, da der Serien-Golf noch schlapp wirkt. "Viele Kunden wollen halt die Leistung richtig spüren", weiß Rolf Nothelle. Und genau das bietet er ihnen. Ein leises Zischen, das in ein hochfrequentes Singen mündet, verkündet bereits bei 2000 Touren die kommende Leistungsorgie. Dann geht alles ziemlich schnell: Der volle und gar nicht extreme Ladedruck von 0,5 bar drückt den Golf nach vorne und die Besatzung mächtig in die Sitze.

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Ein Gangwechsel bei 6500 Umdrehungen genügt – und das imposante Schauspiel beginnt fast ohne Verzögerung von neuem. Dabei gilt es, beherzt das Lederlenkrad zu packen, um den Ruhrpott-Golf auf Kurs zu halten. Die breiten Walzen wollen den Golf nach rechts und links treiben, nur nicht geradeaus. Besonders auf Nässe und in Kurven sollte man deshalb auch mit Bedacht die Turbo-Kraft abrufen. Die Firma Oettinger in Friedrichsdorf (Taunus) geht ganz andere Wege. Gerhard Oettinger, der Altmeister des VW-Tunings, schwört seit Jahr und Tag auf das Motto: "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Hubraum." Er hält nichts von Turbos.

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