Goodwood Revival 2013: Tag 2

— 14.09.2013

Zeit zum Einkaufen

In Goodwood kann man Klassiker bewundern und die gute alte Zeit feiern – und  einkaufen! Und zwar alles vom Nippes für ein paar Münzen bis zum 1935er Alfa Romeo 8C-35. Der Vorkriegs-Rennwagen erzielte bei Bonhams sensationelle 6,3 Millionen Euro.



Zum Goodwood Revival sollte man auf keinen Fall ohne Taschengeld aufbrechen! Denn die Gelegenheiten, schöne Dinge zu erstehen, sind einfach zu zahlreich. Beispielsweise rund um den Revival Fairground. Hier bieten Händler vom Modellauto über warme Mäntel fürs Cabrio bis hin zu Designermöbeln aus Teilen alles an, was sich das Herz des Oldtimer-Freunds wünschen kann. Ersatzteile, Dekoration für die heimische Garage und Schutzabdeckungen – sollte der vierrädrige Liebling kurzfristig mal kein festes Dach über dem Dach haben – sind dabei. Aber auch schmucke Carports aus Holz und ganze Streamliner-Wohnmobile. Wer die zur Epoche des Autos passende Kleidung und Accessoires sucht, wird in Goodwood fündig. Aber auch, wer unbedingt einen Haarschnitt aus den 40er Jahren haben möchte. Billig sind die Angebote der Händler nicht, dafür aber sehr hochwertig. Kein Wunder, schließlich werden Händler vom Veranstalter vorher genau auf die Qualität ihrer Produkte hin überprüft.

Goodwood Revival: Der erste Tag

978.000 Euro (plus Nebenkosten) brachte der Lambo Miura des Roscksängers Rod Stewart.

Ein absolutes Muss für den Liebhaber mit dem besonders exklusiven Geschmack ist die Bonhams-Auktion. Bei dem weltbekannten Londoner Auktionshaus gibt es schließlich besonders schönes Blech zu kaufen. Und gar nicht zwangsläufig teuer: Dieses Jahr fand hier ein Fiat 500 für überschaubare 4.800 Euro einen neuen Besitzer. Die Stars der Auktion spielen allerdings in einer ganz anderen Liga. Allen voran: ein Alfa Romeo mit dem kurz-prägnanten Namen 8C-35 Grand Prix Racing Monoposto. Der Rennwagen von 1935/36 (oben im Titelbild) hat eine lange, belegte Renn-Historie und wurde einst bewegt von Tazio Nuvolari. 6,3 Millionen Euro Verkaufspreis erzielte dieses besondere Stück. Und wurde damit dem Vernehmen nach ganz nebenbei nicht nur zum teuersten jemals verkauften Alfa Romeo, sondern, wie Bonhams betont, auch zum bisher zweitteuersten in Europa versteigerten Klassiker.

Anderer Wagen, ähnlicher Preis: 1,012 Millionen Euro erzielte der Invicta Invicta 4½-Litre S-Type Low Chassis Sports von 1931.

Dagegen sind die 978.000 Euro für einen gelben 1972er Lamborghini Miura (1,095 Millionen Euro inklusive aller Nebenkosten) fast volkstümlich. Der ist nicht nur einer von nur 10 gebauten Miura mit Rechtslenkung, sondern hat mit dem Rocksänger Rod Stewart einen prominenten Erstbesitzer. Weitere Auktionsergebnisse und originelle Kleinigkeiten aus Goodwood bringen wir morgen in einer Bildergalerie!

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