Hamburg-Berlin-Klassik 2009

— 21.08.2009

Oldie-Ostalgie

Zweiter Rallyetag, die Oldies starten zur ersten großen Etappe in Richtung Osten. Die Autobahn bleibt tabu, die Route der Rallye Hamburg-Berlin führt durch malerische Ortschaften und historische Städte.
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Von Lars Busemann Freitag, acht Uhr in der Früh, Fischauktionshalle Hamburg. Die Teilnehmer der Rallye Hamburg-Berlin Klassik haben sich mit ihren Fahrzeugen auf dem historischen Fischmarktgelände eingefunden. Die Geräuschkulisse dort ist Musik in den Ohren jedes Autofans. Bollernde Big Blocks, knatternde Zweitakter, fauchende Boxer, seidig säuselnde Sechszylinder und nagelnde Selbstzünder. Hier findet jeder seine persönliche Glücksmelodie! Mit Roadbook und Stoppuhren ausgestattet,machen sich die Teams, nach Startnummern sortiert, auf den Weg. Die ältesten Fahrzeuge starten zuerst. Nachdem sich die Rallye-Enthusiasten am Vortag beim Prolog schon einmal warmfahren konnten, geht es nun in östliche Richtung zum Etappenziel Göhren-Lebbin bei Waren an der mecklenburgischen Seenplatte. 
Tagesbericht: Prolog und 3. Tag
Die Cabriolets und Roadster verlassen Hamburg mit geöffneten Verdecken. 20 Grad, bewölkter Himmel. Da würde so ein Dach nur stören. Die Route führt durch landschaftlich reizvolle Nebenstraßen, endlose Alleen und durch pittoreske Ortschaften. Dabei ist es nicht immer ganz einfach, die Orientierung zu behalten: An einigen Stellen sind die Straßenschilder schlecht einzusehen und so findet nicht jeder die richtige Abzweigung auf Anhieb. Daher gilt es, sich nicht immer auf den Vorausfahrenden zu verlassen, sondern auch das Roadbook genau zu studieren. Die Begeisterung der Zuschauer am Straßenrand entschädigt für den einen oder andern Umweg: Selbst in den kleinsten Dörfern kommen die Menschen aus ihren Häusern und stellen sich mit der Kamera an den Straßenrand, um das außergewöhnliche automobile Ereignis zu erleben. Daumen hoch für die Parade aus dem automobilen Gestern!



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Oldies statt Wochenmarkt: Auf den Marktplätzen konnten Zuschauer die Oldtimer hautnah erleben.
Oldies statt Wochenmarkt: Auf den Marktplätzen konnten Zuschauer die Oldtimer hautnah erleben.
Der Naturpark Lauenburgische Seen ist zügig erreicht, die Oldtimer passieren die Inselstadt Ratzeburg, machen Halt in Gadebusch und Grevesmühlen. Zur Mittagspause erwartet die Teilnehmer das Iberotel in Boltenhagen, dem drittältesten Ostseebad Deutschlands. Nachmittags rollt das mobile Automuseum über den größten Marktplatz Norddeutschlands in Wismar und vorbei am Schloss Güstrow. Es passiert die dickste Buche Mecklenburg-Vorpommerns und quert die Drehbrücke von Malchow. Mittlerweile sind die Cabriodächer übrigens geschlossen – es regnet. Davon lassen sich die Rallye-Freunde jedoch nicht beeindrucken, so kurz vor dem Ziel: dem Land Fleesensee, Deutschlands größter Ferien- und Freizeitanlage, 20 Kilometer südlich von Waren (Müritz), mitten in der Mecklenburger Seenplatte. Letzter Programmpunkt nach dem Zieleinlauf: das Fahrerfest der Autostadt auf dem Marktplatz von Göhren-Lebbin. Da schweigen die Motoren. Wie schade.

Platzierung Fahrer / Beifahrer Fahrzeug Baujahr
1 Gotthard Schleicher / Maria Schmitt Lancia Beta Montecarlo S 1 1975
2 Isolde Holderied / Masato Katsumata Toyota Celica TA22 1975
3 Matthias Kahle / D.C. Alexander Steinbrenner Škoda Octavia TS 1961
4 Georges A. Weidmann / Curt Bloss Bentley 4 1/2 Litre Le Mans 1927
5 Tobias Mattner / Uwe Materlik Lancia Fulvia Coupé 1,3 HF 1971
6 Jürgen Flimm / Christine Flimm Porsche 911 T 1972
7 Jürgen Buchert / Matthias Buchert Chevrolet Camaro RS 1967
8 Harald Wendt / Andrea Wendt Austin-Healey 100 "Le Mans" (BN1) 1955
9 Wilfried Bockelmann / Dirk-Michael Conradt Bentley R-Type Continental 1954
10 Ferdinand Wachs / Felix Puller Volkswagen Cabriolet 1960

Hier geht es zur Gesamtwertung
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TrevinoJanet,
13.09.2011 04:53Uhr
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