Hamburg-Berlin-Klassik 2014: Tag 2

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Hamburg-Berlin-Klassik: Tag 2

— 28.08.2014

Von Straßenkreuzern und Segelbooten

Zwischen Yachthafen und Gutshaus geht es bei der 7. HBK während der zweiten und dritten Etappe recht herrschaftlich zu. Doch ein Besuch auf dem Bauernhof erdet Teilnehmer und Veranstaltung.

Der VW Käfer Herbie mit der richtigen Nr. 53 scheint dfie Landpartie zu genießen.

Wären bei der 7. Hamburg-Berlin-Klassik doch auch ein paar Ernährungswissenschaftler mit dabei! Sie hätten auf der zweiten Etappe vielleicht am lebenden Objekt messen können, wie sehr eine Kaffeepause mit reichlich Kuchen und Sandwiches die Denk- und Reaktionsgeschwindigkeit beeinträchtigt. Nach der Rast in der Veranstaltungsscheune des Iberotel Boltenhagen waren jedenfalls einige Teilnehmer noch nicht ganz beieinander. Anders wäre der Ausgang der Kreisverkehr-Wertungsprüfung kaum zu erklären: "Zwischen einer und vier Runden war alles dabei. Dabei sollten sie exakt zwei Runden fahren!" feixte einer der Streckenposten.

Hamburg-Berlin-Klassik: Start frei zur 1. Etappe

Nach einer Durchfahrtskontrolle auf dem Marktplatz in Wismar ging es zur fünften Wertungsprüfung in Rerik, erneut am Hafen. Von dort aus waren es noch knapp 43 Kilometer bis zum Etappenziel. Die untergehende Sonne über der Ostsee, von der Autofähre aus betrachtet, war ein passender optischer Schlussakkord für die Etappe, die kurz nach dem Übersetzen mit dem Begrüßungsabend in der Yachthafenresidenz "Hohe Düne" endete. Direkt vor der Fähre stand auf dem Gelände des Cruise Center allerdings noch die BMW-Wertungsprüfung an. Feierabendliche Lässigkeit kurz vor dem nahen Zielort machte sich nicht bezahlt.

Kein Sonnenschein zum Mitnehmen

Trotz Nieselregens: Hartgesottene Cabriofahrer fahren immer offen.

Fast gäbe es im Yachthafen ein Déjà-vu zum Donnerstag in Boltenhagen und Rerik, nur das Wetter spielt am nächsten Morgen vor der 3. Etappe nicht mit. Es nieselt. Ab acht Uhr grummeln die ersten Motoren an der Marina Hohe Düne. Zu dieser Uhrzeit würden manche Teams bestimmt noch weiterschlafen wollen. Das Grummeln im Auto hört aber kurz vor der Zeitkontrolle schlagartig auf, denn zwei lächelnde Gesichter nähern sich: Lea Moreen Mader und Celina Uther vom Rallyebüro können zwar das trübe Wetter nicht besser machen, sind aber ersatzweise die reinsten Sonnenscheine. Und sie haben etwas zum Mitnehmen: Mineralwasser und druckfrische AUTO BILD und BILD. Dann hilft aber selbst das strahlendste Lächeln nicht mehr, der Nieselregen wird zu einem richtigen Schauer. Zeit für Regenreifen? Nein. Die hartgesottenen Teams klappen nicht einmal das Cabrio-Verdeck hoch. Kappe auf, Jacke zu, weiter geht’s. 

Im Commodore fährt Röhrl im Geiste mit

Die TV-Schrauberin Lina van de Mars bewegt den gelben Opel Commodore GS/E mit der legendären Historie.

Lina van de Mars (Team "Radio Star FM Berlin") sitzt zusammen mit ihrem Chef David Dornier zum Glück trocken im Opel Commodore GS/E, der zu der quietschgelben Lackierung auch noch auffällig beklebt ist. Es ist  nicht die Startnummer 92 der HBK, die so auffällt, und auch die Werbung interessiert nicht wirklich. Dafür prangt unter dem Außenspiegel der Fahrername Walter Röhrl. "Der Lange" fuhr diesen Opel zusammen mit Beifahrer Jochen Berger bei seiner ersten Rallye Monte Carlo im Jahr 1973. Die Radiomoderatorin bestätigt lachend, dass Röhrls Rennfahrer-Spirit auf jeden Fall zu spüren ist, denn bisher ist sie bei den Wertungsprüfungen "eher zu schnell als zu langsam unterwegs." Lina ist trotzdem begeistert: "Es ist eine große Ehre, einen Rallyewagen von Walter Röhrl fahren zu dürfen." Welch eine Ehre es ist, dass die Teilnehmer später auf dem Agrarhof Fäsekow durch die Scheune fahren dürfen, muss jeder selbst entscheiden. Die anlässlich der Autostadt-Wertungsprüfung liebevoll am Streckenrand arrangierten Mähdrescher und Landmaschinen sind jedenfalls eine großartige Kulisse für die letzte offizielle Prüfung vor der Mittagsrast. Die findet auf dem Gutshaus in Stolpe bei Anklam statt. Da wartet bei der Abgabe der Zeitkarten wieder ein Kreisverkehr – mal sehen, wer dort wie viele Runden dreht.
Das Starterfeld: Alle Autos, alle Teilnehmer
Datum 1. Teiletappe 2. Teiletappe
28. August Hamburg – Boltenhagen Boltenhagen – Warnemünde
29. August Warnemünde – Stolpe Stolpe – Stettin (PL)
30. August Stettin (PL) – Neuhardenberg Neuhardenberg – Berlin

Autoren: , Jonathan Blum

Fotos: Foto: Sven Krieger

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