Tag 2 der HBK: An die Nordsee und zurück

HBK 2018: Tag 2

Stilvoll durch Ostfriesland

Spektakuläre Hafenfahrten: Die HBK-Strecke führte an die Nordseeküste. Dort trafen Oldtimer der Straße auf solche der Hochsee, knifflige Prüfungen warteten auf die Teams. Tag zwei der HBK!
Am zweiten Rallye-Tag wurde die 11. Ausgabe der HBK ihrem Beinamen Nordsee-Tour voll gerecht: Vom Startpunkt Schuppen Eins in Bremen fuhren die 170 Oldies bis in die Häfen Neuharlingersiel und Harlesiel. Es war auch der Tag der kniffligen Wertungsprüfungen, bei denen das Können der Teams auf die Probe gestellt wurde. Am Oldenburger Schloss und am Markt von Bad Zwischenahn vorbei ging es zum Verladebahnhof der Stadt. Dort mussten die Teams ihre Klassiker über einen fußballfeldgroßen Platz durch ein Feld von Pylonen navigieren, noch dazu in abschnittsbezogenen Zeiten. Insgesamt waren 230 Meter in 39 Sekunden zu fahren, ein 50 Meter langes Stück davon in 9 Sekunden. Und das auf einem Parcours mit sechs Kurven!

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Startbahnspurt in Westerstede

Wer 220 Meter in genau 22 Sekunden fuhr, bekam die meisten Punkte bei der Vredestein-Wertungsprüfung.

©AUTO BILD / Matthias Brügge

Doch es kam noch besser und noch spektakulärer: Auf dem Flugplatz von Westerstede traten die Oldies in der Vredestein-Wertungsprüfung zum Rennen gegen die Uhr an. Und weil je zwei Klassiker zeitgleich starteten, sah es wie ein Rennen aus. Hier waren 220 Meter in 22 Sekunden zurückzulegen, also im Schnitt mit 10 Metern in der Sekunde! Naturgemäß kam der blaue 911 Targa mit der Startnummer 115 schneller vom Fleck als die 23-PS-Ente aus Ganderkesee, doch am Ende zählte nicht die Geschwindigkeit, sondern die genaueste Zeit! Auch bei der Ausfahrt wurde die Zeit genommen, die richtigen Ausfahrzeiten sind wichtig bei dieser Oldtimerrallye

Hafentour an der Nordsee

Direkt am Hafenbecken von Harlesiel fand die Autostadt-Wertungsprüfung statt!

©AUTO BILD / Matthias Brügge

Durch gleich zwei kleine Nordsee-Häfen fuhr das Feld im Anschluss: In Neuharlingersiel ging es einmal um das ganze Hafenbecken herum, in dem klassische Fisch- und Krabbenkutter mit der hafeneigenen Kennung NEU lagen. Im Hafen von Harlesiel mussten sich die Klassiker der nächsten Prüfung stellen: Bei der Autostadt-Wertungsprüfung führte die 30 Meter lange Messstrecke direkt am Hafenbecken entlang – spektakulär! Knifflig auch die dann folgende Mercedes-Benz Classic-Wertungsprüfung am Schloss Gödens, dem wohl schönsten Wasserschloss Ostfrieslands: Von der Gesamtstrecke von 40 Metern, für die 9 Sekunden angesetzt waren, waren 20 Meter im 5-Sekunden-Sprint zu absolvieren! Vorbei an der historischen Hubbrücke in Huntebrück fuhr das Feld zurück zum Ausgangspunkt, dem Schuppen Eins. Dort holten sich die ankommenden Teams den letzten Tagesstempel einer Durchfahrtskontrolle ab.

Tag 2 der HBK: An die Nordsee und zurück

Hamburg-Berlin-Klassik 2018

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Autoren: Julian Rabe,

Fotos: Philipp Rupprecht

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