Jaguar E-Type

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Jaguar E-Type am Zoll vorbei

— 26.03.2014

Spektakulärer Jaguar-Schmuggel

Der deutsche Zoll hat einen spektakulären Oldtimer-Schmuggel aufgedeckt. Ein Schweizer hatte eine Jaguar-E-Type-Rennversion am Zoll vorbei auf der Retro Classics verkauft. Jetzt bitten die Behörden den Mann zur Kasse.

Einen Jaguar-E-Type über die schweizerisch-deutsche Grenze bugsieren, verkaufen, und dann wieder zurück in die Schweiz, und alles ohne Papierkram: Das konnte nicht gut gehen. Der Zoll in Singen nahm einen 53-jährigen Schweizer hoch, als er gerade mit der E-Type-Rennversion auf einem Trailer in die Schweiz zurückkehren wollte.

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Der Mann hatte das in der Schweiz zugelassene, klassische Fahrzeug gerade für 104.000 Euro auf der Retro-Classics-Automesse in Stuttgart verkauft, das aber nicht dem Zoll mitgeteilt. Weil das Auto nicht nur ausgestellt wurde, hätte die Einfuhr in die EU dem Zoll mitgeteilt werden müssen. Die deutschen Zollbehörden eröffneten gegen den Schweizer daher ein Verfahren wegen Einfuhrschmuggels. Der Mann muss nun die fälligen Einfuhrabgaben in Höhe von 32.000 Euro entrichten sowie mit einem Bußgeld in nicht unbeträchtlicher Höhe rechnen.
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Ein weiterer Schweizer ging dem deutschen Zoll auf dem Weg nach Stuttgart ins Netz. Er hatte seinen 1955er Buick Special auf dem Weg zur Retro Classics ebenfalls nicht bei der Einreise dem Zoll gemeldet, weshalb auch gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Dadurch wurde der Besuch in Deutschland zu einem teuren Vergnügen: Auf den mit 47.000 Euro bewerteten Buick wird ein Einfuhrzoll in Höhe von 14.000 Euro fällig.

Ein dritter Fall wirft ein Licht darauf, was man bei der Nutzung eines im Nicht-EU-Ausland zugelassenen Autos beachten muss: Ein 29-jähriger Hesse war mit einem in der Schweiz gemeldeten Auto mit einem Zeitwert über 41.000 Euro aufgegriffen worden. Auch er hätte das Auto bei der Einfuhr melden und verzollen müssen. Auf den Mann kommen Forderungen vom Zoll in Höhe von rund 12.700 Euro zu.

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