Kultmobile mit Klappe: Autos mit Schlafaugen

Kultmobile mit Klappe: Autos mit Schlafaugen

Kultautos mit Klappscheinwerfern

— 29.09.2017

Traumwagen mit Schlafaugen!

Manche sind kultig, andere schräg. Auf jeden Fall sind Autos mit Klappscheinwerfern supercool. AUTO BILD zeigt die schönsten und seltensten Exemplare der Schlafaugen-Autos.

Star mit Blitz: Der Opel GT schaut von 1968 bis 1973 aus Schlafaugen auf die Straße.

Ende der 1960er stach der Opel GT heraus. Ein bezahlbarer Traum, und dazu diese Form mit den ultrocoolen Klappscheinwerfern, die sonst meist nur deutlich teurere Autos aufwiesen. Wo sind sie hin, die Autos mit dem lässigen Auftritt der "Schlafaugen". Unter den Neuwagen nicht zu finden, seit langer Zeit nicht mehr. Zu Zeiten von LED-Scheinwerfern als Hightech-Objekt oder Halogentechnik zum Sparen beim Massenprodukt ist kein Geld über für die coole Klapp-Optik, die noch zahlreiche Klassiker schmückt.

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Mit Klappen zum Keil

Ganz der Keil: Beim Triumph TR7 waren die Klappscheinwerfer ein wichtiges Detail.

Ihre größte Zeit hatten die beweglichen Leuchten zwischen den 70er- und 90er-Jahren, als besonders Sportwagenhersteller den Clou für ein besonders keilförmiges Design nutzen. Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, sie alle setzen damals auf den Schlafzimmerblick. Auch Porsche vertraute bei den Frontmotormodellen auf den speziellen Look, beim 928 gar ohne Klappen. Aber eben auch Massenhersteller. Bestes Beispiel ist der Mazda MX-5 der ersten Generation (NA), der mit cooler Optik, superpraktischem Verdeck und agilem Handling zum Kultmobil avancierte. Seine Klappleuchten büßte er 1998 ein, die neueste, vierte Generation schaut aus schmalen Scheinwerferschlitzen in die Welt.

Mit Cord begann der Kult

Der Pionier aller Klappscheinwerfer-Modelle war der Cord 810/812, hier als Cabrio.

Das erste Auto mit Klappscheinwerfern ist der Cord 810, einst designt von Gordon Buehrig Mitte der 30er-Jahre. Ein Knaller für die damalige Zeit, vollgepackt mit allem, was gut und teuer ist. Da mussten auch spezielle Scheinwerfer her, die Idee zu Klappscheinwerfern war geboren. Im 812 als Derivat verwirklicht Buehring seinen Traum ein zweites Mal. Heute erzielen die wenigen erhaltenen Exemplare Millionenpreise bei Auktionen.

Ende ohne echten Grund

Saucool und begehrt mit Schlafzimmerblick: Der Alfa Romeo Montreal (gebaut 1970 bis 1977).

Der Grund für das Ende der Klappscheinwerfer ist schwer zu benennen. "Die Sicherheit ist dabei eher zweitrangig", sagte Vincenzo Lucà vom TÜV Süd, "eine entsprechende Richtlinie gibt es nicht". Aber in den vergangenen Jahren seien die Leuchtkörper immer kleiner geworden, das Thema Licht und dessen Design seien den Herstellern extrem wichtig. Zudem sind mechanische Lösungen beim Autobau immer ein Kostenpunkt. Mit einem Comeback der Klappscheinwerfer ist außerhalb der Kleinserie wohl nicht zu rechnen. Schade!

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