Lancia Thema Saab 9000 und Fiat Croma im Test

— 06.09.2010

Ungleiche Turbo-Drillinge

AUTO BILD-Archiv-Artikel 41/1986: Fiat Croma, Lancia Thema und Saab 9000 haben zwar die gleiche Basis. Trotzdem unterscheiden sich die großen Familienlimousinen sehr. Deshalb leistet AUTO BILD Entscheidungshilfe.



Der Parkwächter auf dem AUTO BILD-Testparkplatz rieb sich die Augen. "Das gibt's doch nicht", staunte er, als wir die drei Brüder aus Italien und Schweden nebeneinander parkten. "Die gleichen sich ja wie ein Ei dem anderen." Tatsächlich, die Zusammenarbeit von Fiat, Lancia und Saab beim Bau ihrer großen Limousinen ist nicht zu übersehen. Außenmaße und Fahrgastzellen sind fast identisch. Nur die Schnauzen und Heckformen zeigen Unterschiede. Warum aber bauen drei große Automobilhersteller "ein Auto"? Ganz einfach, weil's billiger ist. Schließlich kann man sich so die enormen Entwicklungskosten teilen. Lancia und Saab hatten darum auch schon vorher in Teilbereichen zusammengearbeitet.

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Als beide dann ein neues Auto für die obere Mittelklasse brauchten, wurde daraus der gemeinsame Prototyp für den Thema und den 9000. Fiat, auch der alte Argenta brauchte dringend einen Nachfolger, schloss sich an und zog sogar noch Alfa hinterher (der Wagen kommt 1987). Drei aus eins – ein Lottospiel für Käufer und Hersteller. Mit gleichen Gewinnchancen für alle? Nein! Der Test von AUTO BILD beweist: Bei aller äußerlichen Ähnlichkeit, Fiat Croma, Lancia Thema und Saab 9000 sind völlig unterschiedlich in ihrer Art, Qualität und Leistung. Beginnen wir noch einmal mit den Karosserien. Fiat Croma und Saab 9000 haben beide eine große Heckklappe, die Scheibe schwingt mit nach oben.

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Das gibt viel Stauraum und einen variablen Gepäckraum. Bei Lancia vertraut man auf das konventionelle Stufenheck mit separatem Kofferraum (auf Wunsch mit Durchlademöglichkeit nach vorn). Der Schwede bietet dabei die beste Übersicht nach hinten. Mit Hilfe der Gummilippe auf der Kofferklappe ist er leicht einzuparken. Das geht mit Croma und Thema viel schlechter. Das Heck endet irgendwo im Ungewissen. Die Fertigungsqualität der Karosserie kann ebenfalls nur beim Saab überzeugen. Da klappert und poltert nichts, auch auf schlechtem Pflaster. Die Schweden haben sich viel Mühe gegeben: vorne dickere Bleche, mehr Schweißpunkte und zusätzliche Träger verstärken das Blechkleid.

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