Le Mans Classic 2012

Le Mans Classic BMW M1 und E9, 363139 Bentley Blower, 363135

Le Mans Classic 2012

— 29.06.2012

Rennsport-Fest à la Francaise

2012 ist ein Le Mans Classic-Jahr! Am 6. Juli werfen sie in Le Mans endlich wieder die Motoren und die Zeitmaschine an: der Live-Trip in die glorreiche Rennsport-Vergangenheit beginnt. Drei Tage Fahren und Feiern sind angesagt.

Le Mans Classic, das ist nicht einfach eine Rennsportveranstaltung. Und was ab dem 6. Juli 2012 in der westfranzöischen Provinz an den Start geht, sind nicht einfach Rennwagen. Jedes einzelne der über 400 Fahrzeuge ist ein kleines, aber PS-starkes Stück Rennsport-Geschichte, jedes Team ein Duo von Freaks mit Blutgruppe 98 ROZ. Als Reminiszenz an die ruhmreiche Historie der "24 Stunden von Le Mans" findet die historische Rallye zum sechsten Mal statt. Hier trifft sich die Crème der internationalen Renn- und Automobilszene, um sich und ihre historischen Renner zu feiern und auf der 13,65 Kilometer langen Piste zu fordern.

Auch Wahnsinn: Goodwood Festival of Speed

Durst! Ein 1961er Renault Alpine beim Betanken in der Boxengasse.

Feiern können sie, die Franzosen. Diesmal beispielsweise die siegreiche Geschichte der Amerikaner in Le Mans – entsprechend viele US-Veteranenfahrer werden mit ihrem Edelblech über den Teich zur Party kommen. Oder den fünfzigsten Geburtstag des legendären Ferrari 250 GTO. 39 Exemplare dieses Ausnahme-Renners sind einst entstanden, satte 23 davon werden am Freitag nachmittag in Le Mans zum Familienfoto vorfahren. 23 Stück des wohl teuersten Klassikers überhaupt, da kommt schon wertmäßig ganz schön was zusammen, doch flöt' aufs Geld: das wird ein Anblick sein, den man als Oldtimer-Fan nur einmal im Leben hat. Für das leibliche Wohl sorgt übrigens keine Karawane von Pommes-Buden, sondern, eben typisch französisch, ein Sterne-dekoriertes Restaurant.

Video: Highlights der 24 Stunden von Le Mans 2012

Edel-Klassiker en gros, hier Alpine und Porsche

Neulingen auf der Le Mans Classic sei verraten, dass die Rennen keine 24 Stunden sondern weniger als 60 Minuten dauern. Das Starterfeld ist in sechs Altersgruppen eingeteilt – schließlich wäre der Zweikampf zwischen einem Vorkriegwagen und einem Renner aus den Siebzigern gefährlicher Unsinn. Dadurch ist auf der Rennpiste immer etwas los. Schon die Starts sind eine Show für sich: Wie früher bei den "24 Stunden" müssen die Fahrer über die Piste zu ihren Wagen laufen, einsteigen und starten. Zwischendurch gibt's Ausstellungen und Präsentationen. Und ein wortwörtlich kleines Neben-Event: Unter dem Titel "Little Big Mans" liefern sich 80 Kinder in Mini-Sportwagen, durchweg Nachbildungen bekannter Klassiker, ein Mini-Rennen. So gesehen ist Le Mans ein heißer Wochenendausflug für die ganze Familie.

Autor: Stefan Roßbach

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.