Leserwahl: 125 Jahre Automobil
— 06.06.2011
Die wichtigsten Karossen der Macht
Sie dienen als rollendes Aushängeschild: die Limousinen der Regierung. Hier kommen die wichtigsten Staats-Karossen aller Zeiten – gewählt von den Lesern von autobild.de und AUTO BILD KLASSIK.
Zur Prime-Time fahren sie vor, direkt ins Wohnzimmer von Millionen Haushalten: Staats-Karossen sind fast jeden Abend in den TV-Nachrichten zu sehen. Auto-Fans merken sich dabei genau, ob Kanzlerin Merkel im
Audi A8, in einem
BMW 7er oder in einer Mercedes
S-Klasse unterwegs ist. Vor einigen Jahrzehnten sah man in Deutschland andere Bilder. Der Kanzler fuhr S-Klasse, was sonst. Ganze Mercedes-Flotten fuhren vor beim Bundeskanzleramt. Zweifelhafte Berühmtheit erreichen Staats-Karossen manchmal auf anderem Weg: bei Attentaten. Sie werden häufig verübt, wenn die Politiker in ihren Karossen sitzen. Welche Staats-Limousine den Nutzern von autobild.de wichtig ist, haben Sie in ihrer Wahl zur wichtigsten Staats-Karosse aller Zeiten entschieden.
Staats-Karosse Nummer 1: der von 1963 bis 1981 gebaute Mercedes-Benz 600.
Eindeutiges Ergebnis:
Mercedes-Benz gilt noch immer als staatstragend, fast die Hälfte aller Leser (47,54 Prozent) wählten den
600 (W100, 1963-1981) auf den ersten Platz. Der Mercedes 600 diente auf der ganzen Welt als Repräsentationsfahrzeug, sogar Sowjet-Präsident Breschnew und Papst Paul VI hatten einen 600er. Die Bonner Regierung hingegen griff immer auf Leihwagen von Daimler-Benz zurück. Platz 2: Die Mercedes S-Klasse (15,43 Prozent). Beim Deutschen Bundestag hatten vor allem die Baureihen
116 und
126 eine Monopolstellung. Die hat auch Mercedes bei unserer Leserwahl inne, denn auch der dritte Platz geht an die Marke mit dem Stern: Der Mercedes Typ 770 (12,19 Prozent) parkt auf Platz 3. Der herrschaftliche 770 (1930-1943) mit seinem ein Meter hohen Kühlergrill diente unter anderem Hindenburg, Hitler und dem japanischen Kaiser Hirohito als Repräsentationsfahrzeug.
Alle Ergebnisse der Wahl sehen Sie oben in der Bildergalerie!
Kommentare zum Artikel (2)
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Die Zukunft von Maybach hin oder her, dieses Ergebnis sollte Mercedes inspirieren! Eine Neuauflage des 600 wäre sicher erfolgreicher als das was derzeit in Stuttgart als Maybächle vom Band rinselt ...
Nur als kleine Korrektur: In der Fotostrecke ist ein kleiner Tippfehler, der 600er wird wie die S-Klasse als 2. Platz genannt.