Ferrari 328 GTS Porsche 911 Carrera Lotus Esprit

Lotus gegen Porsche und Ferrari

— 11.11.2010

Ausritt auf drei Muskeltieren

AUTO BILD Archiv-Artikel 1/1988: Sie verdrehen Männern den Kopf und machen Frauen schwach: Lotus Esprit Turbo, Porsche Carrera und Ferrari 328 GTS. Starke Träume von der Rennstrecke für die Straße.

Achtung, diese Ladung ist hochexplosiv! Ferrari, Lotus und Porsche gemein­sam am Start – das ist Benzingeruch, Gummiabrieb und – ganz ehrlich – auch ein bisschen Gänse­haut. Ferrari, Lotus, Porsche: drei große Namen des Motor­sports. Unweigerlich legt sich ein Hauch von Formel-1-At­mosphäre über unseren Testwagenparkplatz. Unweigerlich schweifen die Gedan­ken ab. Ferrari: Über keinen anderen Rennstall wurde mehr geschrieben als über diese Nobelmarke aus Maranello. Ferrari, das ist Rasse, Schönheit, Eleganz – und Unver­nunft. Ferrari, das ist der 90-jährige Pa­triarch Enzo, das ist Erfolg: 422 Grand­-Prix-Einsätze, neun Formel-1-Weltmei­sterschaften, 93 Siege insgesamt – die Visitenkarte einer automobilen Legende.

Das Original: Der Artikel von 1988 als kostenloser Download

Lotus: da fallen sofort Namen wie Jim Clark, Graham Hill, Jochen Rindt, Emer­son Fittipaldi oder Mario Andretti. Sie alle wurden am Steuer eines Lotus Formel-1­Weltmeister. Lotus: das steht aber auch für Mut und Ideen. Allradantrieb, elektroni­sches Fahrwerk, Mittelmotor – die Briten brachten es als erste in die oberste Motor­sportliga ein. Porsche: vom Motorsport nicht zu tren­nen. Aus dem Porsche-Entwicklungszen­trum in Weissach kommt mit dem 956/962 nicht nur der beste Langstreckenwagen der Welt, sondern mit dem TAG-Motor obendrein das erfolgreichste Formel-1­-Aggregat aller Zeiten.

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Ferrari, Lotus, Porsche: Die Legenden leben, der Mythos der großen drei ist käuflich. Für 117.500 D-Mark gibt es den "Einstei­ger-Ferrari", den 328 GTS. Er trägt das Erbe von fast 40 Jahren Rennerfahrung unter der Blechhaut, die Maestro Pinin Fa­rina in einer Sternstunde gezeichnet hat. Im Heck des GTS schlummert ein Vulkan: 270 PS stark. Für 84.900 D-Mark nimmt sich der Lotus Esprit Turbo HC im Vergleich zum Ferrari schon fast wie ein Sonderangebot aus. Die flache Flunder mit ihrer kantigen, keilför­migen Kunststoffkarosserie könnte in je­dem Science-fiction-Film mitspielen. 1988 präsentiert sich der Esprit aktueller denn je. Das Turbo-Aggregat wurde gründlich überarbeitet und leistet nun 218 statt 213 PS.

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