Maserati Biturbo Spider: Test — 09.05.2011
Exotisch, aber gar nicht so exotisch teuer
AUTO BILD Archiv-Artikel 37/1987: Sein Äußeres ist eher schlicht. Doch für 66.300 Mark bietet der Maserati Biturbo Spider viel Luxus und Spaß. Erst beim Fahren offenbart der Italiener, was in ihm steckt.
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Neben einem zweitürigen Coupe und einer viertürigen Limousine bietet die in Modena ansässige Firma den Biturbo inzwischen auch als offenen Spider an. Um aus dem viersitzigen Coupe einen zweisitzigen Spider zu bauen, kürzte Karossier-Altmeister Zagato den Radstand um 11,5 Zentimeter. Anstelle der Rückbank befinden sich im Fond nun zwei kleine Sitzkissen zum Herausnehmen und ein rechteckiger Kasten, in dem das zusammengefaltete Stoffverdeck fast ganz verschwindet.Überblick: Hier geht's zu AUTO BILD KLASSIK
Spätestens bei näherer Betrachtung des Innenraums wird deutlich, was Automobile der Marke Maserati vom langweiligen Einerlei vieler Großserienfahrzeuge unterscheidet. Maserati, das bedeutet feinste italienische Wohnkultur auf Rädern. Türen und Armaturentafel sind von erlesenem Wurzelholzfurnier eingerahmt. Auf den üppig gepolsterten, mit Schweinsleder bezogenen und elektrisch verstellbaren Sitzen lässt es sich wie in Klubsesseln entspannen. Nur eines stört: Die Bedienungseinheit der Klimaanlage sowie zahlreiche Schalter sind aus billigem Plastik.
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