Mazda 626 Coupé GLX 2.0i

Mazda 626 Coupé GLX 2.0i: Test

— 02.05.2011

Das Coupé für die Familie

AUTO BILD-Archiv-Artikel 40/1987: Weniger Platz für mehr Geld – so umschreiben immer mehr Autofahrer ein Coupé. Preiswert, chic und Platz wie in einer Limousine – so wirbt Mazda für sein neues 626-Coupé.

Es war einmal. So beginnen Märchen. Das könnte aber auch über der Geschichte der Familien-Coupés in Deutschland stehen. Die Zulassungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Auch Mazda weiß das, hat die Entwicklung am eigenen 626-Coupé zu spüren bekommen. Trotzdem geben die Japaner nicht auf, schicken mit der neuen 626-Generation wieder einen Pseudosportler ins Rennen. Am Start macht der Neuling zweifellos eine gute Figur. Die Karosserie mit den aufgeblasenen Kotflügelbacken ist formal gelungen, hebt sich wohltuend etwas aus dem Formen-Einerlei unserer Tage heraus. Allerdings hat der Sprinter eine Last zu tragen: tausend Mark Mehrpreis gegenüber dem Vorgängermodell. Die billigste Version, der GLX 2.0i, kostet jetzt 24.390 Mark.

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Einmal unterwegs, zeigt sich jedoch schnell, dass das Geld gut angelegt ist. Nichts am 626 Coupé ist geblieben, wie es war. Beispiel: Innenraum. Hier setzt sich die neue harmonische Linie nahtlos fort. Das Cockpit ist abgerundet, seine Form ist der des 190er-Mercedes angenähert. Alles wirkt übersichtlich. Nur mit der Sicht ist das so eine Sache. Die wegen der verbesserten Aerodynamik recht schräg stehende Windschutzscheibe spiegelt bei Gegenlicht Teile des Armaturenbrettes ins Blickfeld.

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Besonders stört dabei die Spiegelung der Defrosterschlitze. Was sich hinter dem für die Ausstattung zuständigen GLX-Kürzel alles verbirgt, merkt der Fahrer bereits beim Aufschließen der Tür. Da öffnet die Zentralverriegelung auch die Beifahrerseite. Rote Einstiegsleuchten in den Türen sorgen für mehr Sicherheit beim Ein- und Aussteigen. Elektrische Fensterheber reagieren auf Knopfdruck. Das Lenkrad ist höhenverstellbar. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich körpergerecht verschieben: vor und zurück, rauf und runter. Sogar die Seitenpolster der Rückenlehnen lassen sich in der Härte einstellen.

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