Oldtimer-Auktion: Automobiles of London

DeDion-Bouton Model ADL von 1904 Facel Vega HK500 Coupé von 1956

Oldtimer-Auktion: Automobiles of London

— 01.10.2010

Erlesene Klassiker suchen neue Besitzer

Am 27. Oktober 2010 sollen in London unzählige Oldtimer-Schätze unter den Hammer kommen. autobild.de zeigt die besonders schönen Stücke – von Mercedes über Aston Martin bis DeDion-Bouton.

Schätze aus 124 Jahren Autogeschichte sollen am 27. Oktober 2010 im Battersea Park in London den Besitzer wechseln. Zum Beispiel eine Replik des Benz Patent-Motorwagens von 1886. Sie wurde von John Bentley Engineering aus Großbritannien Anfang der 1990er Jahre im Rahmen einer Kleinserie gebaut und gilt als so exakt, dass sogar Mercedes selbst einige Exemplare erworben hat. Das in London angebotene Auto gehörte bis vor kurzem zu einer Sammlung und ist bisher keine 200 Meilen bewegt worden. Der Zustand ist laut RM Auctions exzellent, umgerechnet ca. 40.000 bis 50.000 Euro Kaufpreis werden erwartet.

In der Bildergalerie: Die schönsten Auktionsobjekte

Nicht wirklich viel Geld im Vergleich zum Highlight der Auktion. Ein silberner Aston Martin DB5 steht in London zum Verkauf. Und zwar nicht irgendeiner, sondern das originale Bond-Auto aus den Filmen "Goldfinger" und "Feuerball". Der DB5 ist voll fahrbereit und sogar die für die Dreharbeiten verbauten Extras funktionieren. Geschätzter Preis: etwas mehr als vier Millionen Euro! Da kann selbst das zweite angebotene Bond-Auto nicht mithalten. Für ein Special Effects-Auto von Jaguar aus "Stirb an einem anderen Tag" rechnen die Auktionatoren mit einem Erlös von knapp 30.000 bis 40.000 Euro. In England, unter so vielen englischen Marken, da darf natürlich Rolls-Roye nicht fehlen. Prominentester Vertreter der britischen Luxusmarke bei der Auktion ist eine Kopie des ersten Rolls-Royce Silver Ghost.

Auf einen Blick: Klassik-Themen bei autobild.de

Dieses Perfecta-Vierrad wird von einem Einzylinder von DeDion-Bouton mit 2,03 PS angetrieben.

Ganz viel Luxus bot der Silver Ghost seinem Besitzer 1923. Im Gegensatz zum Perfecta-Vierrad von Dion-Bouton. Ein Sattel, ein (nachträglich hinzugefügtes!) Lenkrad, Pedale, vier Räder, ein Sitz für einen weiteren Passagier und ein Einzylinder-Motor mit 2,03 PS, mehr brauchte es im Jahr 1900 in Paris nicht zur Fortbewegung. Ein bisschen mehr wird der neue Besitzer brauchen, um das Vierrad mit nach Hause zu nehmen, geschätzte 35.000 bis 56.000 Euro. Da könnte er oder sie auch noch ein paar Tausend Euro drauflegen und anstelle des DeDion-Bouton zum eleganten Facel Vega greifen. Das schöne Coupé mit dem 330 PS starken Chrysler-V8 unter der Haube beherrscht vor allem eins in Perfektion, angenehmes Reisen auf langen Strecken. Und dafür sind 55.000 bis 70.000 Euro nicht zuviel, oder?

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