Opel Omega Kombi Renault Nevada

Omega gegen Nevada

— 27.01.2011

Zwei für alle Fälle

AUTO BILD Archiv-Artikel 1/1987: Viele Jahre erfüllten Kombis nur einen Zweck: Transportmittel. Heute verwöhnen die Raumfahr­zeuge mit hochwertiger Ausstattung – und werden immer beliebter.

Die beiden Kombi-Neulinge, die bei AUTO BILD zum Vergleichs­test antraten, sind wirklich nicht von Pappe. Der Opel Omega Ca­ravan und der Renault 21 Nevada machen schon auf den ersten Blick einen properen Eindruck: vier Türen, große Heckklappe und Dachreling. Die Karosserie­formen sind harmonisch. Der Opel wirkt aber bulliger, er liegt flach auf der Straße, presst sich förmlich an den Asphalt; dage­gen stelzt der Renault auf hoch­beinigem Fahrwerk daher und streckt zudem auch noch das Hinterteil zum Himmel. Türen auf, Heckklappe auf. Im Opel wie im Renault gibt es reich­lich Platz. Bei beiden Kombis lassen sich die Rücksitzlehnen teilen und umklappen (Ausnah­men: die Renault-TL-/TD-Version und Opel Omega LS).

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Beim Re­nault im Verhältnis 1/3 zu 2/3, beim Opel in der Mitte. Das schafft Raum. Im Omega maxi­mal bis zu einem Ladevolumen von 1850 Litern und im Nevada von 1710 Litern. Das sind Spit­zenwerte in der Mittelklasse. Den geräumigen Nevada gibt es auch mit einer zweiten Rücksitzbank, als Siebensitzer, gedacht für kin­derreiche Familien. Die Innenausstattung beider Autos lässt kaum zu wünschen übrig. Alles ist übersichtlich und gut zu bedienen. Auch bei Dun­kelheit findet man sich ohne lan­ge Fummelei schnell zurecht. Alle wichtigen Schalter sind beleuchtet und durch Symbole gekennzeichnet. Die Sitze sind bequem und geben ausreichen­den Seitenhalt.

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Wobei der Opel spürbar straffer gefedert und ge­polstert ist. Deutliche Unterschiede gibt es aber in punkto Materialien und Verarbeitung. Da hat der Omega die Nase vorn. Besonders be­merkbar machten sich die Quali­tätsunterschiede auf der AUTO BILD-Teststrecke. Der Nevada dröhnte und klapperte auf Kopf­steinpflaster kräftiger als der Omega. Fahren lassen sich beide Kom­bis ohne Komforteinbuße genau­so angenehm wie die Omega- oder R-21-Limousinen. Der Neva­da ist aber handlicher als der 70 Kilogramm schwerere Omega. Im Stadtverkehr ist die Wendigkeit des Franzosen besonders erfreu­lich.

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