VW Passat

Passat mit Katalysator im Spezialtest

— 06.09.2010

Ein sauberes Angebot

AUTO BILD-Archiv-Artikel 40/1986: Die Bundesregierung beschloss 1984, Katalysatoren zur Schadstoffminderung einzuführen. Jetzt rüstet VW den Passat damit aus. Eine gute Idee, trotz anfänglichen Stotterns.

Es war das Jahr 1911, als der Viermaster "Passat" seine Jungfernfahrt antrat. Ziel: Chile. Die Reiseroute ging um Kap Hoorn, und jedermann wünschte allzeit frischen Wind in den Segeln. Heute liegt die Passat fest vor Anker im Hafen von Travemünde, frei zur Besichtigung. Dafür tummeln sich kleinere Passate zuhauf auf deutschen Straßen – insgesamt rund 1,3 Millionen. Ein Teil davon sorgt auch für frischen Wind – aus dem Auspuff. Denn der Mittelklassewagen von VW kommt auch mit Katalysator daher. AUTO BILD testete den Saubermann mit schrägem Heck und 115 PS. Beim Starten verrät der Wolfsburger sofort sein Abgasreinigungssystem.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Das 2,2-Liter-Triebwerk springt nur widerwillig an – wie die ersten 115-PS-Kat-Modelle im April 1985 – und läuft zu Anfang unrund. Befehle vom Gaspedal werden nur zögernd angenommen. Nun gut, da steht der Passat nicht alleine da. Auch andere Kat-Modelle schütteln sich morgens beim Start erst einmal. Sie bekommen weniger Sprit als Kat-lose Modelle. Doch das Problem löst sich schnell. Schon nach wenigen Minuten hat der Motor seine Betriebstemperatur erreicht und seine Unart abgestellt. Von da an beweist der Passat in allen Lebenslagen, dass er zu Recht so beliebt ist. Spritzig geht's durch die Stadt.

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Bärig stark tourt der Fünfzylinder aus allen Drehzahlen ruckfrei hoch – zur Freude von schaltfaulen Fahrern. Ab Tempo 40 reicht der fünfte Gang. Und flott ist der Passat dabei auch. Den Sprint von null auf 100 erledigt er in 11,1 Sekunden. Dass der Passat so flink ist, traut man ihm eigentlich gar nicht zu. Aber auch auf der Autobahn zieht er richtig ab. 188 km/h stoppt die Messuhr. Nicht schlecht für den 1100-Kilo-Wagen. Und die innen belüfteten Scheibenbremsen vorne und Trommeln hinten geben mir dabei ein absolut sicheres Gefühl. Sie sind exakt dosierbar und verzögern hervorragend.

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