Peugeot 205 CTI

Peugeot 205 CTI im Test

— 21.01.2011

Ein windiger Typ

AUTO BILD-Archiv-Artikel 19/1986: Frischluft-Fans des Peugeot 205 brauchten viel Geduld, doch jetzt ist die Cabrio-Version des Franzosen-Flitzers fertig. Und das Warten auf den 205 CTI hat sich gelohnt.

Lang, lang hat's auf sich warten lassen, das 205 Cabriolet von Peugeot. Doch jetzt, drei Jahre nach der Vorstellung der 205 Limousine ist es endlich da – mit zwei Motoren. Als Peugeot 205 CT mit 1360 ccm Hubraum und 79 PS sowie als 205 CTI mit 1580 ccm Hubraum und 104 PS. Wir haben für unseren Test den CTI gewählt, der auch bei den AUTO BILD-Lesern am meisten genannt wurde. Technik und Ausstattung sind mit der Limousine identisch. Nur der Preis natürlich nicht. Das 104 PS starke Cabriolet kostet 27.775 Mark (CT: 23.460 Mark) und damit 6449 Mark mehr als der 205 GTI mit dem Blechdach.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Das gelungene Äußere hat der italienische Stardesigner Sergio Pininfarina geformt. In seiner Fabrik in Grugliasco bei Turin wird das pfiffige Cabriolet auch gebaut (50 bis 70 Fahrzeuge pro Tag). Da es draußen recht ungemütlich ist und die Sonne nur sehr widerwillig durch die graue Wolkendecke blinzelt, bleibt vorerst das dreilagige Verdeck oben. Die Sitzposition hinterm Kunststoff-Lenkrad passt auf Anhieb. Schon bei niedrigem Tempo stimmen Motor und Auspuff einen nicht gerade zivilen Umgangston an. Doch die Leistungen der 1,6-Liter-Maschine überzeugt: Sie ist durchzugsstark und hängt super am Gas.

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Den Spurt von 0-100 km/h bewältigt das Cabrio in 10,5 Sekunden und ist damit nur 0,7 Sekunden langsamer als der um 85 Kilogramm leichtere GTI mit dem festen Blechdach. Und auch der Verbrauch ist erfreulich niedrig. Der CTI genehmigte sich – offen und geschlossen – 10.2 Liter bleifreies Superbenzin. Seit Anfang dieses Jahres ist das 104 PS-Aggregat übrigens schadstoffarm und kann sechs Jahre und fünf Monate steuerfrei gefahren werden. Dass ein offenes Fahrzeug trotz aller Verstärkungen und einem Überrollbügel nie die Verwindungsfestigkeit einer Limousine mit harter Dachschale aufweisen kann, merken wir auch beim 205 Cabrio sehr schnell.

Schweigen oder genießen

Auf schlechter Strecke beginnt die Karosserie im Bereich des Windschutzscheiben-Rahmens zu vibrieren. Das Armaturenbrett klappert ein wenig. Bei höherem Tempo bauen sich die Schwingungen allerdings schnell wieder ab. Dafür nehmen die Windgeräusche enorm zu. Ab 150 km/h pfeift's gehörig. Bei der Spitzengeschwindigkeit von 183 km/h (offen 175 km/h) ist eine Unterhaltung nicht mehr möglich. Doch Cabrio-Fahren heißt auch genießen. Und der Genuss beginnt, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken dringen. Also runter vom Gas und runter mit dem Verdeck.

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Autor: Tomas Hirschberger

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