Porsche 911: Tuning von DP Motorsport

— 23.08.2013

Lupenreiner Sportler ohne Schnickschnack

DP Motorsport verschärft die Ur-Gene des 1986er Porsche 911: Frisierte 270 PS treffen auf leichte 908 Kilo – ein lupenreiner Sportwagen ohne Schnickschnack.



Old School ist cool. Warum also nicht mal ein älteres Auto aufmotzen? Das dachte sich wohl das Team von DP Motorsport und peppte den 1986er Porsche 911 auf. Die 27 Jahre alte Legende sollte spritziger werden, aber gleichzeitig ihren originalen Charme nicht verlieren. Doch Charme darf man hier nicht falsch verstehen: Hier steht ein lupenreiner Sportwagen ohne Schnickschnack vor einem. Denn der Tuner machte seinem Namen alle Ehre und zog sämtliche Register: Der Motor wurde nicht nur generalüberholt und leistungsgesteigert, der Porsche verlor auch allerhand Pfunde. Nach der Fitnesskur zeigt er sich mit 280 Kilogramm weniger auf der Waage. So müssen die 270 Pferdchen gerade einmal ein Leergewicht von 905 Kilogramm beschleunigen. Wo es also nur ging, sparte man am Gewicht: Im Zuge der Restaurierung erleichterte die Tuningschmiede den 911er um sämtliche Scharniere und Halterungen, ersetzte die Scheiben durch Pendants aus Plexiglas und stellte den Innenraum auf den Kopf. Der Fahrer nimmt nun in sogenannten "Lollipop-Sportsitzen" Platz, wird von 4-Punkt-Hosenträgergurten fixiert, und ein Clubsport-Überrollbügel hält die schützende Hand über ihn.

Porsche 911: Tuning von DP Motorsport

Porsche 911 DP Motorsport schräg vorne Porsche 911 DP Motorsport Fuchsfelge Porsche 911 DP Motorsport schräg hinten
Die Vorsichtsmaßnahmen sind aber alles andere als Show: Denn weder Servolenkung noch ABS oder ESP sind an Bord, dafür aber hat man einen frisierten Boxer im Rücken. Dank neuer Nockenwellen, bearbeitetem Zylinderkopf einer Rennsportauspuffanlage aus Titan und vielen weiteren Tricks holt DP Motorsport 270 Pferdchen aus dem 3,2 Liter großen Boxer. Die 307 Newtonmeter maximales Drehmoment finden über eine neue Schaltbox mit verkürzten Schaltwegen an die Hinter- und Antriebsachse. Damit wären wir schon beim Fahrwerk: Bilstein-Stoßdämpfer bewirken zusammen mit einer eingeschweißten Domstrebe deutlich besseres Fahrverhalten. Angesichts der Felgen schießen Porsche- und Retro-Fans die Tränen in die Augen: Über der vom Porsche 964 C2 adaptierten Bremsanlage befinden sich Fuchsfelgen in 16 Zoll und den Dimensionen 225/50 und 245/45 vorne und hinten. Die runden den Old-School-Look perfekt ab.

Die schnellsten Porsche 911

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Autor: Alexander Koch

Stichworte:

Youngtimer



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