Porsche 911 Turbo Cabrio

Porsche 911 Turbo Cabrio

— 24.03.2011

Himmelreich mit Turbo

AUTO BILD-Archiv-Artikel 26/1987: Den Klassiker 911 Turbo gibt es jetzt auch oben ohne – ein Porsche ohne Beispiel: 300 PS und 260 Spitze sind Weltrekord. Ein Fahrbericht.

Die Zeit der Täuschung ist vorbei. Nicht mehr nur "Turbo-Look" mit dem Carrera-Motor, jetzt wird das Porsche-Cabrio auch mit dem bärenstarken Turbomotor befeuert. Zu den breiten Backen die passende Motorisierung. Ein Wahnsinn unter freiem Himmel oder die Vollendung des Cabrio-Vergnügens? Ich wollte es wissen, bin in den Donnerbolzen eingestiegen und losgefahren. Mit 300 PS unter dem Hintern, über mir die Endlosigkeit des Himmels. Gut aussehen tut er ja. Flach auf den Asphalt geduckt, mit den breiten Gummiwalzen unter den ausladenden Kotflügeln. Hinten auf der Motorhaube thront ein Ungetüm. "Spoiler" wäre stark untertrieben.

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"Salatschüssel" oder "Flügel" passt schon eher. Aber kein flacher wie beim Carrera, hier ragt der Rand wie ein Stehkragen nach oben. Das flösst gehörigen Respekt ein. Oben auf der Flunder das Wichtigste: die Stoffmütze. Sie passt wie angegossen, sitzt schön eng, keine Falte. Wind und Wasser haben keine Chance, Porsche-Perfektion bis in die letzte Naht. Niedrige Windgeräusche, und Waschstraßen verlieren ihre Schrecken. Es soll ja Leute geben, die ihrem 147.850-Mark-Liebling (so teuer ist das Turbo-Cabrio) die Dreckspritzer nicht selbst zärtlich vom Blech wischen. Da quetscht sich kein Tropfen an den Dichtgummis vorbei.

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Einsteigen. Vertrautes. Tacho bis 300. 240 schafft er locker – offen und geschlossen. Rechts der Schalthebel. Nur vier Gänge. Die reichen. Immer. Links das Zündschloss. Den Schlüssel eine Raste gedreht, und runter mit dem Hut. Der Wippschalter fürs elektrische Verdeck (serienmäßig) versteckt sich links unter den großen Uhren. Leise surrt die Kapuze in wenigen Sekunden nach hinten, verschwindet hinter den Notsitzen. Übrig bleiben ein paar Handgriffe für die Persenning. Dieser Spaß funktioniert aber nur bei Stillstand, ohne laufenden Motor. Aus Sicherheitsgründen. Hamburgs Porsche-Profi Raffay hat das Elektro-Verdeck verfeinert.

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