Range Rover Turbo Diesel gegen Mercedes 300 GD

— 25.10.2010

Schick oder Schlick

AUTO BILD-Archiv-Artikel 46/1986: Auf den ersten Blick gehen Range Rover und Mercedes 300 GD gleichermaßen als Geländewagen durch. Der Schein trügt: Nur einer ist wirklich auf einen Ausritt in die Wildnis vorbereitet.



Von außen sehen sie sich nicht gerade ähnlich: Hier der glattflächig und elegant gestylte Range Rover, da der mit eher derbem und ländlichem Charme behaftete Mercedes. Beide haben sich im Verlauf ihrer Produktionszeit (Range Rover seit 1970, Mercedes seit 1979) optisch kaum verändert, haben ihr Image über Jahre hinweg gefestigt. Der Range Rover, gebaut von der zum Austin-Rover-Konzern gehörenden Land Rover-Tochtergesellschaft, gilt als der Rolls-Royce unter den Geländewagen. Ganz anders sein schwäbischer Konkurrent: Lediglich der Stern am Grill lässt vermuten, dass der Mercedes 300 GD Station – so sein voller Name – in der gleichen Preisklasse rangiert.

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Bei seiner Formgebung stand ganz klar die Funktion im Vordergrund, auf modische Eleganz mochten seine Schöpfer wohl keine Rücksicht nehmen. Der äußere Eindruck setzt sich im Innenraum fort: Der Rover-Fahrer schwelgt zwar nicht gerade im Luxus, doch er hat es schon recht nett. Voluminöse Velours-Sessel sorgen für gepflegte Salon-Atmosphäre. Dagegen lassen die rustikal großkarierten Sitzbezüge im Mercedes und das nüchterne, fast Lkw-ähnliche Cockpit gar nicht erst Gemütlichkeit aufkommen: Wer hier lenkt, soll arbeiten und nicht reisen! Das praxisorientierte Konstruktionsprinzip hat jedoch auch Vorteile.

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Rückbank-Passagiere finden im Mercedes mehr Beinraum vor als im Range Rover – und beim Beladen entpuppt sich der 300 GD als Fünftürer, der dieser Bezeichnung alle Ehre macht. Während im Rover zwei nach oben und unten öffnende Klappen umständlich den Laderaum freigeben, besitzt der Mercedes eine links angeschlagene Tür, die schnelles und problemloses Beladen ermöglicht. Ähnlich verhält es sich mit der Unterbringung der Reserveräder: Im Rover schmälert das fünfte Rad den Laderaum, beim Mercedes prangt es – nicht schön zwar, aber wiederum funktionell – außen auf der Hecktür. Erst im Fahrbetrieb wandeln sich die Charaktere der beiden Testkandidaten.

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