Range Rover Turbo Diesel gegen Mercedes 300 GD
— 25.10.2010Schick oder Schlick
AUTO BILD-Archiv-Artikel 46/1986: Auf den ersten Blick gehen Range Rover und Mercedes 300 GD gleichermaßen als Geländewagen durch. Der Schein trügt: Nur einer ist wirklich auf einen Ausritt in die Wildnis vorbereitet.
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Bei seiner Formgebung stand ganz klar die Funktion im Vordergrund, auf modische Eleganz mochten seine Schöpfer wohl keine Rücksicht nehmen. Der äußere Eindruck setzt sich im Innenraum fort: Der Rover-Fahrer schwelgt zwar nicht gerade im Luxus, doch er hat es schon recht nett. Voluminöse Velours-Sessel sorgen für gepflegte Salon-Atmosphäre. Dagegen lassen die rustikal großkarierten Sitzbezüge im Mercedes und das nüchterne, fast Lkw-ähnliche Cockpit gar nicht erst Gemütlichkeit aufkommen: Wer hier lenkt, soll arbeiten und nicht reisen! Das praxisorientierte Konstruktionsprinzip hat jedoch auch Vorteile.Überblick: Hier geht es zu AUTO BILD KLASSIK
Rückbank-Passagiere finden im Mercedes mehr Beinraum vor als im Range Rover – und beim Beladen entpuppt sich der 300 GD als Fünftürer, der dieser Bezeichnung alle Ehre macht. Während im Rover zwei nach oben und unten öffnende Klappen umständlich den Laderaum freigeben, besitzt der Mercedes eine links angeschlagene Tür, die schnelles und problemloses Beladen ermöglicht. Ähnlich verhält es sich mit der Unterbringung der Reserveräder: Im Rover schmälert das fünfte Rad den Laderaum, beim Mercedes prangt es – nicht schön zwar, aber wiederum funktionell – außen auf der Hecktür. Erst im Fahrbetrieb wandeln sich die Charaktere der beiden Testkandidaten.Weiterlesen: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download
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