Ratgeber Autopflege — 01.01.2010
Die Todsünden der Autopflege
Oldie-Schnäppchen gemacht – da juckt es in den Fingern, den Fang gleich mit vollem Einsatz von Maschinen und Mitteln zu bearbeiten. Doch Vorsicht, sonst sieht der Klassiker schnell alt aus!
Im großen AUTO BILD KLASSIK-Produkt-Test: 18 Autopolituren
Auch Universalreiniger aus dem Haushalt sollten nicht eingesetzt werden, denn diese enthalten nichtionische Tenside, die Kunststoffe angreifen und Spannungsrisse oder Vermattungen verursachen können. Und: Haushalts-Glasreiniger reinigt zwar auch Autoglas, könne aber für die Dichtgummis schädlich sein, sagt Hanauer. Bei Pflegemitteln fürs Cockpit und den Innenraum schließlich ist darauf zu achten, dass sie als "lösemittelfrei" etikettiert sind. Der einfachste Tipp für Selbermacher ist tatsächlich der beste: Jedes Mittel erst einmal an verstecker Stelle ausprobieren und die Wirkung abwarten.
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Kommentare zum Artikel (2)
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Ausgeblichenen matten Kunststoff bekommt man wieder satt schwarz glänzend wenn man ihn hauchdünn mit Melkfett oder Vaseline abreibt. Hält besser als jedes Cockpit- oder Silikonspray, ist billiger, bildet bei Regen keine hässlichen Wasserflecken.
Eine Dose Melkfett kostet zB bei Schlecker um die 2,50 und hällt eeeeeewig
Gruß
Lutz Schmidt
Noch ein Tip zu hartnäckigen Insektenresten, ich nehme vor dem Waschen immer einen alten ausgedienten Bettbezug mache ihn nass und lege ihn über die gesamte Frontpartie. Zwischendurch noch ein bis zwei mal Wässern. Das lasse ich eine Stunde wirken und beim anschliesenden Waschen gibt es keine Probleme. So vorbehandelt, kann man auch in eine Waschstraße fahren und dann wirklich sauber wieder raus kommen.