Coole Youngtimer für den Winter

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Ratgeber: Coole Youngtimer für den Winter

— 05.01.2018

Allrad-Oldies für Matsch und Schnee

Im Youngtimer mit Allradantrieb flockig durch den Schnee pflügen – kein Problem für viele Autos. Diese jungen Klassiker machen das ganze Jahr Freude!

Wenn der geliebte Oldtimer im Herbst im Winterquartier verschwindet, stellt sich die Frage: Was tun? Einen halbtoten Kleinwagen mit Rest-TÜV anschaffen? Eine billige Winterkarre runterreiten? Sich gar auf ein modernes Kraftfahrzeug einlassen? Kann man machen, muss man aber nicht. Denn es gibt zahllose Youngtimer, die die Mobilität im Winter sicherstellen und dabei trotzdem Fahrfreude verbreiten.

BMW 3er mit Bergsteiger-Qualitäten

3er in den Bergen: Der 4x4 BMW verblüfft mit seinem Schlechtwegetalent nicht nur den Fahrer.

Zum Beispiel BMWs Legende, der 3er: Mit den passenden Reifen und genügend Erfahrung zaubert fast jeder 3er bei schlechtem Wetter ein Lächeln ins Gesicht. Doch das ist nichts im Vergleich zum 325ix der Baureihe E30. BMWs erster Allradler spendet nicht nur auf rutschigem Asphalt Freude, er erobert auch Skihänge und hohe Pfade in den Bergen. Der ix verteilt die Kraft seines 171 PS starken, seidenweichen Sechszylinders konstant im Verhältnis 37 zu 63 auf Vorder- und Hinterachse und verfügt zudem hinten über ein Sperrdifferential. Das macht ihn zu einem Muster an Spurtreue und soliden Partner für alle Wetterlagen. Die leicht erhöhte Bodenfreiheit des Gelände-3ers eröffnet dazu Pisten, die BMW-Fahrer Mitte der 80er allerhöchstens vom Hörensagen kannten.

Gebrauchtwagensuche: BMW 3er

Checkliste fürs Winterauto der Begierde:

Wer auf der Suche nach einem passenden Winterauto ist, tut gut daran, nicht blauäugig drauflos zu kaufen. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, das richtige Auto im richtigen Zustand zu finden:

Check der Heizung
Funktion der Lichtanlage
Bremsenprüfung
Zustand der Reifen?
Wie viel TÜV hat der Wagen?
Front-, Heck- oder Allradantrieb?

Heizen im Winter

Nur warme Gedanken helfen beim Kauf des Winterautos nicht: Checken Sie Funktion und Wirksamkeit von Heizung und Belüftung. Klappt die Luftverteilung, heizt das System noch ordentlich? Vorsicht bei süßlichem Kühlmittelgeruch und feuchtem Teppich - eventuell verabschiedet sich bald der Heizungskühler. Bei Gluckern in den Schläuchen ist eventuell nicht richtig entlüftet. Sitz- und Außenspiegelheizung vorhanden? Perfekt!

Licht und Co.

Prüfen Sie die Funktionen der Beleuchtung, vom Standlicht bis zur Bremsleuchte. Blinde, gammelige Reflektoren und zerbrochene Leuchtengläser (Wassereinbruch, möglicher Elektrik-Ärger!) lassen Sie unter Umständen im Dunkeln tappen. Vorsicht bei anfälligen Leuchtsystemen, die vor 20 Jahren der letzte Schrei waren (zum Beispiel beim Golf IV): Austausch kann teuer werden und außer Geld auch Nerven kosten.

Bremsentest

Sehen Sie sich die Bremsbauteile an: Sind Scheiben, Beläge, Schläuche und Leitungen (noch) in Ordnung, oder signalisieren Ihnen Tragbild, Belagstärke & Co einen bald fälligen Austausch? Schwappt die Bremsflüssigkeit trübe vor sich hin? Wer günstig an Teile kommt und selber reparieren kann: okay. Ansonsten: entweder Finger weg oder Preis runterhandeln. Bestehen Sie auf Probefahrt und Bremsentest. Bei neueren Systemen: Vorsicht, wenn die ABS-Warnleuchte glimmt. Ist nur bei Mercedes oft ein Elektronik-Fehler.

Passende Reifen drauf?

"Neun Monate TÜV, 650 Euro? Toll, den kaufe ich!" Ja, können Sie machen. Aber bitte nur, wenn Sie nicht gleich nach dem Kauf die nächsten Hunderter für Winter oder Ganzjahresreifen ausgeben müssen, weil Sie die Sommerschlappen auf dem Objekt Ihrer Begierde nicht registriert haben.

Ausreichend TÜV?

Wichtig bei Winterautos: Die HU-Frist sollte nicht im Dezember auslaufen. Klingt nach Binsenweisheit? Ist es auch im Grunde. Trotzdem sei es hier mit erhobenem Zeigefinger noch mal für all diejenigen erwähnt, die meinen, ein, zwei oder drei Monate "überziehen" sei ein Kavaliersdelikt. Nee: Das gibt Ärger. Bei allgemeinen Verkehrskontrollen, die durch die Polizei gerne zu Beginn von Herbst und Winter verstärkt vorgenommen werden. Und wenn ein Unfall passiert, sowieso.

Welcher Antrieb?

Eine höchst individuelle Frage. Frontantrieb geht - nur nicht für die, denen angetriebene Vorderräder schon im Sommer zu langweilig sind. Kontrolliertes Driften gelingt eben am freudvollsten mit dem guten alten Hinterradantrieb. Allrad? Klar, auch schon ein Klassiker. Unterliegt jedoch naturgemäß erhöhtem Verschleiß. Auf hör- und sichtbare Zeichen achten bei Antriebswellen und -manschetten (Front), Differenzial, Kardanwelle/Hardyscheibe (Heck), Sperren und Differenzialen (4x4). In der Galerie finden Sie den BMW und weitere Autos, die im Winter Freude machen.

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