Renault 4: Design-Wettbewerb — 02.12.2011
Es lebe der R4!
Zum 50. Geburtstag des R4 hat Renault einen Designwettbwerb ausgerufen. 3273 Entwürfe mit coolen Retro-R4 wurden eingereicht – die besten finden Sie hier!
Der legendäre R4 feiert seinen 50. Geburtstag. Zu Ehren des Jubilars hat Renaults Designchef Laurens van den Acker einen Designwettbewerb ins Leben gerufen. Die Aufgabe: den nächsten R4 entwerfen. Ein spannendes Projekt. Das dachten sich offenbar auch die Designer: 3273 Entwürfe aus 92 Ländern sollen bei der Jury eingegangen sein. Keine leichte Aufgabe, daraus den Sieger zu ermitteln. Doch es ist vollbracht, die besten Retro-Entwürfe sind gekürt. Es siegte eine Idee aus Großbritannien mit leicht herausnehmbarem Motor, eingebauten Fahrradträger und praktischer, überdimensionale Heckklappe. Teile der Karosserie sind aus recycelten Kunststoffen gefertigt. Designer Mark Cunningham kann sich nun über den Hauptpreis in Gestalt des 1965er
Renault 4L freuen, der mit dem ehemaligen Formel 1-Fahrers Michel Leclère bei der 2011er Rallye Monte Carlo der Klassiker dabei war.
Auf den zweiten Platz wählte die Jury den solarbetriebenen Entwurf der Pariser Designer Yann Terrer und Jérôme Garzon. Den dritten Platz sicherte sich Allen Zadeh aus den USA. Sein Entwurf interpretiert den R4 als vielseitiges Cabrio mit mehreren Möglichkeiten zur Konfiguration. Mehr Infos zu den Top3 und dem Favoriten von autobild.de, gibt’s oben in der Bildergalerie. Im Video sehen Sie den zweitplatzierten Entwurf aus Frankreich.
Kommentare zum Artikel (9)
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Bin zwar kein Fan von Renault, meine Vorfahren alle fuhren damals immer Renault, so auch Verwandte, aber das Design ist bei Renault sehr gut gelungen, schon damals der Renault 4 hatte Charme, so wie Renault überhaupt damals schon äußerlich gut daher kam !
Ja, das Modell, wo auch Auto-Bild ehest zustimmte, gefiel mir ebenso besser, eventuell eine Nuance zu breitbeinig. Vergessen hat man mittlerweile leider, daß sogenannte Schmutzfänger hinter den Rädern ein Auto auch charakteristisch zugute kämen. Das würde dem R 4 gut stehen, dann wäre er unten herum gestreckter proportioniert und Schmutzfänger sind zudem nützlich in jeder Hinsicht. Die Politik in Dtl hätte sie für Autobauer zur Pflicht machen müssen, wie im Ostblock (einst), dann gäbe es weniger Steinschlaggefahren, Teerspritzereien etc.
@downsizing:
Klugscheissmodus aus bitte. Danke.
Also mir gefällt das design von David Obendorfer auch besser als alle anderen, aber so ist das nun mal bei Wettbewerben: Der mit den meisten Stimmen gewinnt, nicht notwendigerweise der Beste.
Meiner Meinung nach gibt es übrigens bereits seit einigen Jahrem einen geistigen Nachfolger des R4. Allerdings ist das kein Renault mehr, sondern ein Fiat - der Panda. Ich fuhr früher mal einen R4 und viel später dann den Panda zur Miete und fand den sehr ähnlich. Das lag sicher auch an der hochgelegten Schaltung und den 3. Seitenfenstern, alles tierisch R4-isch. :-)
Das original war schon hässlich, drarauf aufbauend sind die Design-Enwürfe leider auch nicht's....Renault scheint kein Geld mehr für seine eigene Design-Abteilung zu haben.....nüchtern betrachtet wurde in letzten Jahre auch nicht positves vollbracht....