RM-Auktion: Microcar Museum
— 01.03.2013
Mega-Sammlung aufgelöst
200 Kleinstwagen der 50er und 60er kamen bei der Versteigerung des legendären "Microcar Museum" in den USA unter den Hammer. Wir zeigen die Highlights!
Die weltweit größte Sammlung kleiner Automobile ist Geschichte: Das kanadische Auktionshaus RM Auctions versteigerte am 15./16. Februar 2013 mehr als 200 Kleinstwagen, Hunderte Spielzeuge, Werbetafeln und andere Automobilia. Der Kaugummi-Magnat Bruce Weiner (USA) hatte die Fahr- und Spielzeuge aus aller Welt zusammengetragen und in seinem "Microcar Museum" in Madison (Georgia) ausgestellt.
Drei Räder, nur ein Platz und 9,5 PS: Der Nürnberger Ingenieur Carl Jurisch baute den Prototyp des 2,2 Meter langen Motoplan im Jahr 1957.
Der Großteil der Fahrzeuge entstand im Europa der 1950er- und 60er-Jahre und veranschaulichte die Entwicklung der Nachkriegsmotorisierung. Mit umgerechnet 244.000 Euro erhielt ein auf einem Messerschmitt Kabinenroller basierende F.M.R. Tg 500 "Tiger" von 1958 (Foto oben) den höchsten Zuschlag. Einer von nur drei jemals gebauten Jurisch Motoplan (Foto rechts) erzielte 78.300 Euro, ein vom Hamburger Konstrukteur Cuno Bistram in den 50er-Jahren gebaute Einsitzer war mit 14.800 Euro ein echtes Schnäppchen. Insgesamt kamen bei der zweitägigen Auktion 6,9 Millionen Euro zusammen, alle 540 Positionen fanden einen Abnehmer.
Die Highlights der Microcar-Sammlung stellen wir in der Bildergalerie vor.
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