Subaru XT Turbo

Subaru XT Turbo: Test

— 27.02.2011

Fliegen kann der Subaru nicht

AUTO BILD-Archiv-Artikel 13/1987: Der XT Turbo ist eben doch nur ein Auto. Auch wenn vieles nach mehr aussieht: ein Cockpit wie im Flugzeug, Konstruktionsideen aus dem Flugzeugbau und aerodynamische Keilform.

Allradantrieb, Turbotechnik, Luftfederung, Super-Aerodynamik (cW = 0,29) – in ihr sportliches Spitzenmodell packten Subarus Ingenieure alles, was der moderne Fahrzeugbau hergibt. XT Turbo Allrad nennen sie das Ganze oder den "Keil aus dem Windkanal" (Subaru-Werbung). AUTO BILD ging damit auf Testfahrt. Die gute Aerodynamik und die vielfache Anlehnung an den Flugzeugbau kommen nicht von ungefähr. Der Subaru-Hersteller Fuji Heavy Industries entwickelte sich nämlich aus den Nakajima-Flugzeugwer­ken. Das sieht man dem XT auch an: tief heruntergezogene Motorhaube, versenk­bare Scheinwerfer, weit über die Räder ge­zogene Kotflügel, markante Abrisskante am Heck, alles zugunsten einer besseren Aerodynamik.

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Auch die versenkten Tür­griffe wurden direkt aus dem Flugzeugbau übernommen. Selbst das Cockpit im XT erinnert an das eines Flugzeugs. Der XT-Pilot ist umringt – und zunächst auch verwirrt – von Instrumenten und Bedienungselementen. Der Schalthebel sieht aus wie der Steuerknüp­pel eines Hubschraubers. Die Sitzposition ist sportlich tief. Das asymmetrische Lenk­rad lässt sich in der Höhe und im Abstand zum Fahrer verstellen. Der Instrumenten­block und die seitlichen Bedienungssatel­liten folgen dabei der Lenksäule. Es ver­geht einige Zeit, bis alles eingerichtet ist. Dann sitzt der Wagen jedoch wie angegos­sen.

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Der Testflug kann beginnen. Als Triebwerk dient der flache, aus der 1800er-Modellreihe bekannte Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Zusätzlich wurde er mit einer elektroni­schen Einspritzanlage und einem Abgasturbolader aufgemuntert. 136 PS sind das Ergebnis dieses Muskeltrainings. Schon ab 2500 Umdrehungen geht der Boxer erfreulich kraftvoll zur Sache und hält durch, bis die Nadel des Drehzahl­messers den roten Bereich erreicht hat. In 8,5 Sekunden beschleunigt er so den XT von 0 auf 100 km/h, eine respektable Leistung, an der auch die tadellose Ab­stimmung des Fünfganggetriebes ihren Anteil hat.

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Autor: Dierk Möller-Sonntag

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