Die teuersten Klassiker

Ferrari 250 GTO Ferrari 250 GTO 1962

Super-Klassiker

— 29.05.2009

Die teuersten Autos der Welt

Krise – welche Krise? Diese Klassiker haben absolute Hochkonjunktur. Und eine große Geschichte dazu. Exklusive Unikate, Museumsstücke, kostbare Preziosen auf Rädern: autobild.de zeigt die 25 teuersten Autos der Welt.

Für über neun Millionen Euro ging ein Ferrari Testa Rossa von 1957 bei der Auktion "Leggenda e Passione" in Maranello über den Tisch – ein Rekordergebnis. Aber ist das wirklich das teuerste Auto der Welt? Die Wahrheit: Hinter den Kulissen werden mitunter noch deutlich höhere Preise bezahlt. Ganz zu schweigen vom Wert gewisser Preziosen, die gar nicht auf den Markt kommen – Museumsautos, private Sammlerstücke, automobile Antiquitäten, die als Erbstück weitergereicht werden. In der Bildergalerie nun die Top 25 der teuersten Autos, basierend auf den Schätzungen der besten Experten und auf tatsächlich erzielten Preisen. Grundsätzlich gilt: Es kommt nicht nur auf den Typ an. Auch Herkunft und Geschichte bestimmen den Preis.

Automobile Kostbarkeiten: Die 25 teuersten sehen Sie in der Galerie!

Bugatti 57SC Atlantic – schöner kann ein Auto kaum sein. Schätzwert: 28 Millionen Euro.

Bislang ungeschlagen auf Platz 1 der wertvollsten Autos: Mercedes 300 SLR 722, berühmter Vorfahr des modernen SLR. Der Über-Mercedes kostet als Neuwagen mindestens 452.000 Euro – ein wahrer Spottpreis im Vergleich zum Wert des kostbaren Urahns aus den Fünfzigern. Sage und schreibe 33 Millionen Euro müsste man für das Auto, mit dem Stirling Moss 1955 die Mille Miglia gewann, hinlegen – theroretisch. Der 300 SLR mit der Startnummer 722 ist nämlich auch deswegen so teuer, weil er absolut unverkäuflich ist. Gut behütet steht das Schätzchen in den heiligen Hallen des Mercedes-Benz-Museums. Eine ebenso hervorragende Geldanlage ist auch der Bugatti 57SC Atlantic aus dem Jahr 1938. Immerhin drei Stück wurden gebaut, Experten beziffern den Wert dieses Juwels auf 28 Millionen Euro. Dagegen ist der Ferrai 250 GTO schon fast Massenware: Den rassigen Italiener gibt es 39 Mal, sein Schätzwert liegt um und bei 23 Millionen.
Wolfgang König

Wolfgang König

Fazit

Fortgeschrittene Sammler orientieren sich nicht an Preislisten für Oldtimer. Gängige Handelsware, egal welche und egal auf welchem Preisniveau, interessiert sie nicht. Den Lechz-Faktor bestimmt vor allem die Exklusivität, die besondere Geschichte des Autos. Wenn es der Einzige, der Berühmteste, der Erfolgreichste ist, wird der Preis zur Nebensache. Hauptsache, man bekommt ihn. Dann darf ein alter Mini schon mal so viel kosten wie ein neuer Bugatti Veyron. Oder mehr. Das ist wie bei Kunstwerken – der Besitz ist der eigentliche Genuss, erst recht, wenn ihn kein anderer haben kann. Autos von der Stange sind für solche Leute uninteressant. Eine andere Welt.

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