Panther Kallista 2.8 L Turbo

Test Panther Kallista 2.8 L Turbo

— 13.09.2010

Das Raubtier

Raubkatzen knurren und fahren gern die Krallen aus. So auch der Panther Kallista 2.8 L Turbo. Und befeuert von den 188 Pferdestärken seines Ford-Motors mischt er nicht nur Frisuren auf.

AUTO BILD-Archiv-Artikel 31/1986: Damals, als Kind, ging ich regelmäßig in den Zirkus. Die Raubtiernummer hatte es mir angetan. Da war dieser pechschwarze Panther mit seinen glühenden Augen. Er hieß "Hannibal". Kraftvoll und geschmeidig zugleich schritt er durch die vergitterte Manege. Immer zum Sprung bereit, unberechenbar, einfach faszinierend. Heute stehe ich wieder vor einem Panther, diesmal ohne den Schutz der Gitter. Das ist auch überflüssig. Dieser Panther kommt aus England, heißt "Kallista" und bewegt sich auf vier Rädern. Er sieht aus wie ein englischer Roadster der 30er Jahre: lange Schnauze, kurzes Heck, steile Frontscheibe. Alles passt. Nur die geschwungenen Kotflügel mit den breiten Trittbrettern (20 Zentimeter) wirken wie nachträglich angeschraubt.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Ich bin fasziniert – wie damals. Aber auch fast so ängstlich – diesmal vor der langen Fahrt nach Hamburg. Was wohl mein Rücken dazu sagen wird? Schließlich sind Sport-Oldtimer ja bekannt für harte Federungen. Vor allem, wenn sie zweisitzig sind und nur 1,24 Meter hoch. Oder sollte auch hier gelten, dass (Raub-) Katzen unberechenbar sind? Mal sehen. Respektvoll öffne ich die schmale Tür und stecke mein rechtes Bein in den langen Pedaltunnel. Halb sitze ich drinnen. Dann kommt das linke Bein dran. Ich greife in die Kniekehle, ziehe den Oberschenkel an den Körper und dann nach rechts.

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Jetzt lasse ich los: geschafft. Ausgestreckt ruhen meine langen Beine unter dem 30-Zentimeter-Lenkrad. Mein erster Gedanke: "Passt wie angegossen". Das griffige Lenkrad ist exakt eine Armlänge entfernt, genauso wie der Schaltknüppel (Fünfgang-Getriebe). Links hält mich die Tür im Sitz, rechts die Mittelkonsole mit dem kleinen abschließbaren Klappfach. Ich fühle mich wohl. Nun will ich wissen, wie es dem Panther geht. Zündschlüssel nach rechts: sattes Blubbern die Antwort. Nanu, der Sound kommt mir bekannt vor. Ich schaue vorne unter der langen Motorhaube nach. Alles klar: Ein zuverlässiger 2,8-Liter-Motor von Ford knurrt mich an.

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