Teststrecken bei Opel — 16.05.2011
Zum Getriebetest darf nur ein Oskar mit
AUTO BILD Archiv-Artikel 42/1987: Mit Rennfahren hat ihr Beruf nichts zu tun: Jeder der 75 Testprofis von Opel absolviert jährlich rund 60.000 Kilometer – mit stillen Mitfahrern.
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Seit 15 Jahren beschleunigt, bremst, hupt, blinkt, schaltet, kurbelt oder steht er auf dem Opel-Prüffeld in Dudenhofen. Geträumt, so sagt Zumpe, habe er von seinem Job noch nie. Auch wenn er ihn im Schlaf beherrscht. Zugegeben, als Zumpe, gelernter Werkzeugmacher, 1972 seine Bewerbung losgeschickt hat, da war Versuchsfahrer auch für ihn ein Traumberuf, "ein Reizwort". "Aber man sieht schnell ein", gesteht Zumpe, "dass hier keine Rennen gefahren, sondern ein vorgeschriebenes Programm absolviert werden muss."
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Der Traum ist verblasst, der Reiz ist geblieben: "Ich habe Spaß am Mitentwickeln." Denn Zumpes Meinung ist gefragt. Nach jedem Programm beurteilen die Fahrer das Auto im Fahrbericht: "Das macht den Job auch auf Dauer interessant." Jeden Tag ein anderes Auto, ein anderes Geräusch, eine andere Diagnose. Zumpe: "Ich muss aufpassen, dass ich die Pause nicht verpasse. Als Werkzeugmacher war es nicht so." Zumpes Kollegen sehen das zum Teil anders. Sie klagen über "Stress".
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