Theken-Gallerie: Klassiker mit wildem Spoiler

Plymouth Road Runner Superbird Ford Sierra RS Cosworth Ferrari F40

Theken-Sammlung: Klassiker mit großem Flügel

— 16.02.2016

Heuler mit wildem Spoiler

Wenn Autos äußerlich den Sportwagen geben wollen, dann läuft nichts ohne Spoiler. Je größer, desto besser! Hier kommen 30 Klassiker mit fetten Theken, sortiert von stark bis ultra-stark.

Dodge Charger Daytona: Der Heckspoiler war 60 Zentimeter hoch, damit die Kofferraumklappe noch aufging.

Wenn ein Auto auch äußerlich den Renner markieren will, dann geht nichts über einen mächtigen Spoiler. Selbst bei Supercars von heute ist eine fette Theke gesellschaftsfähig. Allerdings galten große Windleitbleche am Heck und tiefreichende Frontspoiler vor zwanzig, dreißig Jahren als eher frivoles, ein wenig vulgäres Accessoire, dem der Ruch des Sündigen, Verbotenen anhaftete. Schon vor über 20 Jahren konnte man sein Geld in richtig wilde Sportwagen investieren, die schon ab Werk mit Flügeln verziert waren, deren Größe sich beinahe schon in Quadratmetern messen ließ.

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Vom Supersportler bis zum Alltagsthekenträger

Wo die Theke Programm ist: Ford Sierra RS Cosworth.

Drei Sorten von Autos wartete in den Ausstellungsräumen der Autohändler auf Käufer: Da waren zunächst die dicken und vor allem teure Karren mit viel Power und Spoilern, bei denen das Äußere zur Technik passte, wie beim Porsche 911 turbo. Dazu kamen dezent bespoilerte Autos, deren heftige Motorisierung aus Sicherheitsgründen einen Spoiler erforderte, wie beim Lancia Thema 8.32 mit Ferrari-Motor. Und zuletzt verkauften sich die Sportversionen erschwinglicher Autos gut, mit denen auch Fahrer mit endlichem Budget auf der Autobahn den Porsche-Jäger geben konnten. Beispiel? Der Ford Sierra RS Cosworth. Gerade in den 80er- und 90er-Jahren leisteten sich die großen Hersteller Autos mit großen Theken und lieferten die Autos gern in Kriegsbemalung aus: Signalfarben waren beliebt.

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MB 190 2.5-16 Evo II, Porsche 911 Turbo, Plymouth Superbird

Der Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II schockte 1990 die biedere Benz-Gemeinde.

Keineswegs nur Show war der Spoiler beim Mercedes 190 2.5 16V Evo II (W 201). Dort erfüllte der der Abtriebflügel bei einer Topspeed von 250 Sachen seinen Zweck. Auch wenn der flinke Baby-Benz 1990 nicht nur die eher biedere Benz-Gemeinde, sondern auch die Konkurrenz in München schockierte. Ähnlich war beim Porsche 911 turbo die breite Heckplatte mit Gummilippe eine aerodynamische Notwendigkeit. Schnellfahrer Walther Röhrl nannte das Auto aufgrund seines kritischen Fahrverhaltens im Grenzbereich halb bewundernd, halb kopfschüttelnd eine "hinterf***ige Heckschleuder". Wer die fahren wollte, musste das auch können. Den Obervogel freilich schoss aber bereits 1970 der Plymouth Road Runner Superbird ab. Dieses Extrem-Geflügel trötete sich mit unverkennbarer "Beep-beep"-Hupe, Nasenprothese und soliden 430 PS zum absoluten Kult-Objekt. Hier kommen 30 scharfe Serienautos mit tollen Theken, sortiert von stark bis ultrastark.

Theken-Gallerie: Klassiker mit wildem Spoiler

BMW M3 Ford Sierra RS Cosworth Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II Plymouth Road Runner Superbird Ford Sierra RS Cosworth

Autoren: Maike Schade,

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