Vergleich: Alt gegen Neu, Teil 1

Vergleich: Alt gegen Neu, Teil 1

— 14.01.2011

War früher alles besser?

Sechs Helden der Vergangenheit im Vergleich mit ihren Nachkommen – vom Mercedes-Flügeltürer bis zum VW Golf GTI. AUTO BILD untersucht, ob das Auto früher mehr Spaß gemacht hat.

Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern – alter Spruch, stimmt nicht immer, hat aber seine Berechtigung. Nehmen wir die Welt der Autos: Kaum eine Marke, die nicht die Geister der Vergangenheit heraufbeschwört. Meist sind es die Herren aus der Marketingabteilung, die in die Mottenkiste greifen, um ihrem Produkt mehr Glanz zu verleihen. Oft aber auch die Kreativen, die Designer, die den Bogen in die Geschichte spannen. Wobei die Reverenzen an frühere Zeiten höchst unterschiedlich ausfallen: Das geht vom echten Retro-Design im Stil der Vorfahren bis zu einzelnen charakterbildenden Merkmalen wie Heckmotor oder Flügeltüren.

Alt gegen Neu: Hier geht es zum zweiten Teil des Vergleichs  

Oder es genügt einfach nur ein großer Name – steht zum Beispiel Giulietta auf dem neuen Alfa, dann sind beim Markenfan freudige Gefühle programmiert. Selbst der Platz in der Autohierarchie kann durch wohlige Erinnerungen untermauert werden. Der alte Luxus-Kadett etwa, einst der Stolz des kleinen Manns, taugt bestens als geistiges Vorbild für den neuen Opel Astra – auch wenn inzwischen selbst der Name ein anderer ist. Zur Feier des neuen Jahres haben wir ein paar dieser Legenden aus ihrer Versenkung geholt – große und kleine, heiß geliebte, hochverehrte und FAST vergessene. Und wir haben sie mit ihren Nachfolgern verglichen. Frage: Was lehrt uns die Vergangenheit für die Zukunft? Und, auch nicht ganz unwichtig: Hatten wir früher etwa mehr Spaß im Auto?

Die Antwort auf diese Frage gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen finden Sie als Download im Heftarchiv.
Wolfgang König

Wolfgang König

Fazit

Das muss klar sein: Am Fortschritt ist nicht zu rütteln. Allein schon der Faktor Sicherheit: Der Gedanke, in einer dieser Legenden einen Unfall zu erleben, lässt schaudern. Wahr ist aber auch: Es ging viel verloren. Die Nachfahren sind durchweg zu dick, zu schwer, zu unübersichtlich, zum Teil auch zu perfekt. Das spürt man beim Fahren: Die Alten sind langsamer, aber nicht langweiliger – und sie haben Seele. 

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