Opel Kadett Caravan, Peugeot 305 Break, VW Passat Variant, Renault 21 Nevada, Subaru Station

Vergleich: Familienkombis

— 13.04.2011

Fünf preiswerte Reisebegleiter mit Kat

AUTO BILD Archiv-Artikel 29/1987: Reisezeit ist Kombi-Zeit: AUTO BILD untersuchte fünf praktische Familienautos mit viel Platz. Sie kosten um 25.000 Mark und fahren mit umweltfreundlichem Kat-Motor.

Die AUTO BILD-Testfamilie entsprach sicher nicht ganz der Norm: Jedes der vier Familienmitglieder wog 75 Kilogramm. Und jedes von ihnen hatte 45 Kilo Gepäck dabei. Da war also fast eine halbe Tonne unterwegs. Aber Urlaubsreisende mit Familie wissen, wie schnell das zusammenkommt. Die so für die große Reise gerüstete Testfamilie war mit fünf Vernunft-Kombis (Preise um 25.000 Mark) unterwegs: Opel Caravan 1.6i GLS, Peugeot 305 GTX Break, Renault 21 Nevada GTS, Subaru Station 4WD 1.8 OL und VW Passat Variant. Alle mit umweltfreundlichem Kat-Motor. Nur: Im Gepäckabteil waren keine Reiseutensilien verstaut, sondern 180 Kilo Sand.

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Und die Fahrt ging auch nicht über die kurvenreiche Küstenstraße des Lago Maggiore: Sie ging um Pylonen herum. Sinn der Übung: AUTO BILD wollte wissen, wie sich die Kombis im beladenen Zustand fahren. Wie sie sich verhalten, wenn die vierköpfige Familie in den Sommerurlaub fährt. Mit den 480 Kilo, die AUTO BILD den fünf Test-Kandidaten aufbürdete, war die Kapazität der Kombis fast ausgeschöpft. Beim Passat liegt das Limit bei 490 Kilo. Der Opel darf offiziell 529 Kilo tragen. Beim Renault Nevada sind's 552 Kilo. Der Opel Kadett Caravan sorgte schon vor der Test-Reise für eine unliebsame Überraschung: Im Fahrzeugschein steht das Leergewicht mit 931 Kilo.

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Die Waage des TÜV Hamburg wies 1020 Kilo aus, also rund 90 Kilo mehr als angegeben. Dabei handelte es sich um einen ganz normalen Caravan in der GLS-Ausführung. Rein rechnerisch reduziert sich damit die Zuladekapazität: Nicht mehr 529 Kilo sind es, sondern nur noch 440. Das würde bedeuten: Die AUTO BILD-Testfamilie dürfte mit dem Norm-Gepäck nicht auf Reisegehen. Aber nicht nur der Opel war schwerer als angegeben: Der Renault Nevada wog ebenfalls fast 80 Kilo mehr. Und auch der Passat hatte 30 Kilo Übergewicht. Beim Subaru waren's fünf Kilo. Nur der Peugeot Break blieb aufs Pfund genau beim angegebenen Wert. Die Leergewichte wurden übrigens mit randvollem Tank gemessen.

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