Mazda 626 gegen Audi 80

Vergleich: Mazda 626 vs. Audi 80

— 14.04.2011

Platz da für den Mazda!

AUTO BILD-Archiv-Artikel 36/1987: Der neue Mazda 626 soll die Vormachtstellung der deutschen Konkurrenz angreifen. Ob er das Zeug dazu hat, zeigt der Vergleich mit unserer Nummer eins, dem Audi 80.

Für den Artikel über die aussterbenden US-Straßenkreuzer in der vorletzten AUTO BILD-Ausgabe bedankte sich kürzlich ein Leser mit der Begründung: "Auf den Parkplätzen sieht es doch heutzutage aus wie in einer Legebatterie. Unsere Autos gleichen sich wie ein Ei dem anderen." Recht hat er. Neuestes Beispiel: IAA-Debütant Mazda 626. Der Neuling ist gleich von mehreren Autos kaum zu unterscheiden: vom alten 626, vom ebenfalls noch frischen Peugeot 405 und – vom derzeitigen Klassenbesten, dem Audi 80. Zufall? Sicher nicht. Mit der Ähnlichkeit zum Vorgänger wird verhindert, dass Stammkunden verschreckt werden, der Marktwert des alten 626 zu schlagartig sinkt.

Das Original: Der Artikel von 1987 als kostenloser Download

Hier folgt man dem erfolgreichen Beispiel des VW Golf. An der Verwechslungsgefahr mit dem Peugeot 405 ist sicher auch der Windkanal schuld. Die Linien des Audi 80 schließlich bedeuten Erfolg. Und genau den will natürlich auch Mazda. Außerdem ist es ja nichts Negatives, Vorbilder zu haben. Bester Beweis: der neue 626-Innenraum. Sanft geschwungen (der Mercedes 190 E lässt schön grüßen), informiert nun auch das Mazda-Cockpit seinen Fahrer mit vier klaren Rundinstrumenten über Tempo, Tankinhalt und Motortemperatur. Schon ist der große Audi-Vorsprung dahin.

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Auch die Bedienbarkeit der Schalter ist nicht mehr schlechter als im Ingolstädter Vorbild. Ausnahme: Das Lenkrad verdeckt den Schalter für die Heckscheibenheizung. Und im Raumangebot (eine Schwäche des alten 626) steht der Mazda dem Audi nicht mehr nach. Der Kofferraum ist sogar glatter und praxisgerechter geformt. Eine passende Sitzposition ist in beiden Wagen schnell gefunden. Im Mazda helfen dem Fahrer die serienmäßige Sitz- und Lenkradhöhenverstellung. Nur auf langen Strecken gibt es im Japaner noch Anlass zur Klage. Die straffen Sessel haben eine kurze Sitzfläche, die Oberschenkel werden nicht richtig abgestützt.

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