Opel Omega, BMW 520i, Mercedes 200

Vergleich Opel Omega, BMW 520i, Mercedes 200

— 24.01.2011

Opel Omega – so gut wie Benz und BMW?

AUTO BILD Archiv 51/1986: Mit dem Omega ist Opel ein großer Wurf gelungen. Reicht das sogar, um am Ruf von BMW und Mercedes zu kratzen? Im Test tritt der beste Omega gegen BMW 520i und Mercedes 200 an.

Opels Werbetexter nehmen daher den Mund ganz schön voll. "Nur das Beste war uns gut genug", tönen sie in riesigen Omega -Anzeigen. Und: "Wir wollen ein Auto bauen, bei dem die Autofahrer und die Konkurrenz glänzende Augen bekommen." Immerhin hat der Omega einen Ruf zu verteidigen; denn sein Vorgänger, der Rekord, hat es in seiner 33jährigen Geschichte wirklich zu etwas gebracht. 7,62 Millionen Rekord fanden seit sei­nem Erscheinen auf der IAA im Frühjahr 1953 ihre Liebhaber. Und das ist ein totaler Rekord. Kein anderes Auto dieser Klasse wurde häufiger verkauft. Nun tritt der Omega in die Rekord-Fußstapfen. Er ist auf An­hieb viel erwachsener als sein Vorbild. Größer, geräumiger, technisch anspruchsvoller und komplett ausgestattet.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Damit auch eine ernst zu nehmende Alternative für die kargen Grund­modelle BMW 520i und Mercedes 200? In sieben Wertungskapiteln überprüfte Auto Bild den hohen Anspruch. Starten wir die Motoren. Nach der ersten Schlüsseldrehung lei­ses Surren im BMW und im Mer­cedes, vernehmliches Knurren im Opel. Erstaunlich: Der Mercedes-Vierzylindermotor ist fast genau­so leise wie der Sechszylinder im BMW. Das haben die Stuttgarter prima hingekriegt. Im Omega bleiben die zwei Zylinder weniger als im 520i nie ein Geheimnis. Erst knurrt der Motor, mit höhe­rer Drehzahl wird daraus lautes Brummen. Aber das ist auch sei­ne einzige gravierende Schwä­che. Geht's um die Arbeitswillig­keit, ist er der Musterknabe.

Überblick: Hier gehts zu AUTO BILD KLASSIK

Be­gierig legt er sich schon voll ins Zeug, wenn die anderen beiden erst überredet werden wollen. Er nimmt begeistert die Gaspedal­kommandos auf, wuchtet schon bei nur 2600 Kurbelwellenumdre­hungen seine ganze Kraft an die Hinterräder. Das ist gut für schalt­faules Fahren, auch kleine Stei­gungen können so im großen Gang erledigt werden. Auch der Mercedes zieht kräf­tig von unten, aber sein Motor harmoniert nicht so gut mit dem Vergaser. Alles geht träger, und beim Gaswegnehmen schiebt er ein wenig nach. Das Auto ruckelt. Der BMW-Sechszylinder ist auf den ersten Blick ein müder Gesel­le. Nur zögernd wird das Auto schneller, um dann aber ab 4000 Touren noch mal ordentlich nachzulegen.

Alles lesen: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Autor: Jürgen von Gosen

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.