Vergleich: Porsche 924 S, Toyota Celica 2.0 GT

Vergleich: Porsche 924 S, Toyota Celica 2.0 GT

— 13.01.2011

Zwei saubere Sportler

AUTO BILD-Archiv-Artikel 14/1986: Sportliches Fahren und ein reines Umweltgewissen wollen Porsche 924 S und Toyota Celica 2.0 GT mit Ihren KAT-Motoren vereinbaren. Das klappt aber nur bei einem gut.

Sind Sportwagen noch zeitgemäß, wo Umweltschutz und Energiesparen die Themen sind? Auto Bild brachte zwei moderne Renner zusammen, die durchaus in diese Zeit passen – schließlich sind sie mit dem Katalysator bestückt: den Porsche 924 S mit neuem 150-PS-Motor und den neuen Toyota Celica, dessen 16-Ventilmotor in der KAT-Version 140 PS leistet. Der Porsche rollt seit 1976 fast unverändert von den Bändern. In diesem Jahr soll nun ein neuer Motor (der Vierzylinder aus dem großen Bruder 944) für frischen Wind sorgen. 13 PS bleiben bei dieser Verpflanzung auf der Strecke, aber die verbleibenden 150 PS – soviel sei hier schon verraten – beflügeln den 924 S gewaltig.

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Unser Testwagen hatte besonders starke Muskeln. Über 220 Stundenkilometer registrierten unsere Messgeräte als Höchstgeschwindigkeit, und für den Spurt auf 100 km/h verstrichen keine acht Sekunden. Nicht ganz so eindrucksvoll stürmt der neue Toyota Celica los. Für die KAT-Version musste der Zweilitermotor mit 16 Ventilen zehn Pferdestärken opfern. Die Messwerte: 205 km/h Höchstgeschwindigkeit, 8,7 Sekunden für den 100 km/h-Sprint. Mehr als diese nackten Werte interessierte uns, wie die beiden Sportler dabei zu Werke gehen. Und da zeigen sich weit größere Unterschiede: Der Porsche ist ein leichtfüßiger Sprinter, der Gaspedal-Kommandos spontan in mächtigen Schub umsetzt.

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Im Toyota geht das alles etwas gemäßigter. Das Doppelnockenwellen-Triebwerk mit vier Ventilen pro Zylinder will erst einmal überredet werden, ehe es mit voller Kraft antwortet. Im Klartext: Unterhalb von 4000/min tut sich wenig, darüber tut sich schnell viel. Für den Alltagsbetrieb heißt das: Der Porsche kann extrem schaltfaul bewegt werden, der Toyota will fleißig geschaltet werden. Die Trägheit des Toyota überrascht, denn die Japaner haben sich für ihr modernes Triebwerk einen Trick einfallen lassen, der genau diesen Nachteil verhindern soll. Eine automatische Ansaugluft-Steuerung soll die Atmung des elektronisch gesteuerten Triebwerks verbessern.

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