VW T3 syncro

VW Bus

— 15.11.2010

Das Auto, das alles kann

AUTO BILD-Archiv-Artikel 51/1986: Nunmehr ganze 36 Jahre ist der VW Bus alt. Als Kleinlaster kam er auf den Markt, für 5850 D-Mark. Bis heute hat er sich zum echten Tausendsassa entwickelt.

Es gibt (fast) nichts, was man mit – oder in – einem VW-Bus heute nicht machen kann. Ob im Gelände, auf Rennpisten, im Wasser, auf Baustellen. Variante eins: der Biedermann. Seit 1979 gibt es den Bus von VW in eckiger Form. Die einfachste Version (zwei Sitze 60 PS) kostet rund 24.000 D-Mark. Als Achtsitzer ist er 2000 D-Mark teurer. Elf Aufbauvarianten stehen zur Wahl, vom Pritschen- bis zum Hochraumkastenwagen mit sechs verschiedenen Motoren (50 Diesel-PS bis 112 Einspritzer-PS). Eine Kat-Version gibt es auch (95 PS).

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Variante zwei: der Schwimmlaster. Die ausgefallenste Bus-Variante bietet Gebhard Thiry (42) aus Speyer. Sein Schwimm-Bus überquert den Rhein locker wie ein Motorboot. 45.000 D-Mark kostet der Umbau, Lieferzeit sechs Monate. Das Tollste: Auch im Wasser können alle Türen geöffnet werden. Sinken ist (fast) unmöglich. Das beweist Thiry demnächst, wenn er nach England schippert. Variante drei: Der Straßenrenner. ­Der sportlichste VW Bus kommt von der Tuning-Firma Oettinger. Leistung: satte 165 PS aus 3,2 Liter Hubraum und sechs Zylindern, Spitze 185 km/h. Extras: Sport-Fahrwerk, Alu-Felgen mit 235er-Breitreifen, vier Scheibenbremsen (vorne innenbelüftet), 75-Liter Tank. Umbaukosten: 32.940 D-Mark. Wem das Geld fehlt: 125 PS gibt's schon für 8173 D-Mark.

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Variante vier: der Weltmännische. Einen Nobel-Bus entwickelte VW selbst. Der Prototyp heißt Liberty Van und ist ein Konferenz-Mobil mit sechs bequemen Sitzen, ausziehbarem Tisch, Spotleuchten, Alu-Felgen, Viereckschein­werfern und weiteren Extras, die das Reisen angenehm machen. In Serie ging er aber nie. Dafür kam der VW Bus Carat. Er ist ebenso üppig ausge­stattet, bietet 112 PS oder 95 PS (mit Kat) und ein Fünfganggetriebe. Preis: ab 50.217 D-Mark. Variante fünf: der Geländegängige. Wie ein Jeep kraxelt der Syncro durchs Gelände. Sein Allradantrieb (ähnlich wie im Golf syncro) hilft aber auch auf Schnee und im Morast. Rund 8000 D-Mark kosten die vierradgetriebenen Versionen Aufpreis. Das ist viel, bringt aber ein deutliches Plus an Sicherheit. Und wer mal in schwerem Gelände ackert, bestellt sich Differentialsperren dazu. Hinterachssperre: 1056 D-Mark, vorne und hinten: 1656 D-Mark.

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