Die coolsten Youngtimer aller Klassen

Youngtimer-Spezial: Günstige Klassiker für den Alltag

— 15.03.2017

Klassiker für jedes Wetter

Einige Youngtimer lassen sich bei jedem Wetter fahren, sind noch dazu  günstig zu kaufen. Hier kommen robuste Klassiker für den Alltag!

Steht hoch, fällt auf. Der Gelände-Golf der 90er fühlt sich in der City am wohlsten.

Es gibt sie, die coolen Youngtimer, denen kein Wetter etwas anhaben kann. Manchmal ist nur kleines Geld nötig! Zu den Allwettermeistern gehören all die Offroader, die unterwegs sind, wo keiner Allrad braucht. Mitten in der Großstadt. Hoch sitzen, verwegen tun, aber nie ins Gelände gehen. In Frankfurt macht das gefühlt jeder Zweite so. Aber kaum einer weiß, dass der Golf Country zu den Erfindern dieser Masche gehört. 1990 surfte er als einer der Ersten auf der SUV-Welle – und floppte ganz fürchterlich. Nach eineinhalb Jahren und 7735 Stück war Schluss. Individueller kann ein Zweier-Golf kaum sein. Als es tatsächlich mal schneite und es mit den Kindern zum Schlitten fahren in den Taunus ging, redete ich mir ein, dass ich den Country und seinen Allradantrieb unbedingt brauchen würde. Aber eigentlich ist er nur sehr cool und ziemlich bizarr. Das Kuhfänger-Zusatzscheinwerfer-Gedöns ist echt daneben, der Kofferraum zu klein, und Ersatzteile sind selten und teuer, als wäre es ein Brezel-Käfer von 1949. Und wie er da mit halb leeren Radkästen im ersten Stock balanciert – irre! Vermeintliche Verlierer wie er erobern mein Auto-Herz im Sturm. Es gibt keinen logischen Grund, einen Golf Country zu kaufen. Weder auf der Straße noch im Gelände leistet er Großes, Technik und Ausstattung sind speziell. Aber er besitzt den Charme des Exoten und ist selten.

Die wildesten Autos der 90er-Jahre!

Lamborghini Diablo VT Roadster BMW M3 E36 Cabrio VW T4 California Coach

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BMW316i TC4 – Schnäppchen von Baur

Baur bewarb sein Cabriolet als Raumfahrzeug. Es gab sogar einen optionalen Dachträger.

Ist dieser BMW ein schönes Auto? Oft wird danach gar nicht gefragt, denn er wird schlicht übersehen. Ein alter Dreier, fertig. Man muss schon genau hinschauen, denn dieser Dreier sieht irgendwie seltsam aus. Tut er, und ist dazu superrar, denn es wurden nur 310 Exemplare des Baur Topcabriolet 4 gebaut! Nur wenige wissen, welch großes Drama mit dem Auto verbunden ist. Es ist die Geschichte eines Untergangs. Mit dem TC4 versuchte die Stuttgarter Karosseriemanufaktur Baur, 1910 gegründet, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Schon für Horch bauten sie einst Cabriolets, für Mercedes-Benz, Ford, DKW und Wanderer. Wer fertigte die Blechrohlinge des Supersportlers Porsche 959? Richtig, auch das war Baur. Rund ging es dann mit dem 02er-BMW, später mit dem 3er. Baur hatte ein Layout entworfen, das passionierten Offenfahrern ein optimales Angebot machte: ein Landaulet-Verdeck  hinten, dazu vorn ein abnehmbarer Deckel, der im Kofferraum seinen Platz  findet. Alles ganz offen. Oder nur in Teilen. Für schnelles Reisen unter freiem Himmel bieten die Baur-Cabrios eine ideale Architektur. Die Preise sind immer noch hoch. Was bleibt, ist ein superrarer, herrlich schrulliger Youngtimer mit hohem Alltagswert.

Porsche 944 Turbo – das verkannte Genie

Eine schöne Heckansicht? Findet nicht jeder Porsche-Fan, aber viel spricht für den 944.

Unaufgeregter, harmloser als ein 911 Carrera, handlicher als ein 928 S4: Damals, Ende der Achtziger, war der 944 Turbo der rund­um beste Porsche. Beim AUTO BILD-Vergleichstest traten alle drei an, mit eindeutigem Ergebnis. Nur: Dem Transaxle-Porsche hat es nichts genutzt. Die Leute wollten halt immer nur einen, den Elfer. Und während die Luftgekühlten mit dem Heckmotor heute preislich ins Sechsstellige abdriften, findest du gepflegte 944 Turbo noch für wenig mehr als 20.000 Euro.

Porsche 944 S: Schnell, praktisch, aerodynamisch. Die Zeit des 944 wird kommen!

Dieser gemessen am Preis eines Neuwagens beschei­dene Einsatz berechtigt zu reichlich Fahrspaß, echtem Sportwagentalent, zu sattem, kultiviertem Turboschub aus vier je 625 Kubikzentimetern großen Zylindern und zu einem exzellenten Handling, auch dank der Transaxle-Bauweise mit ent­sprechend ausgewogener Gewichts­verteilung. Glückliche ergattern einen Turbo S mit 250 statt 220 PS, besser noch den S mit dem M030-Paket in­klusive 300 PS, Gewindefahrwerk, Sperre und 928-S-Bremsanlage. Inzwischen überzeugt auch der optische Auftritt, nicht nur der Schlafaugen wegen, sondern auch, weil der 944 Turbo so schön schlank ist. 

Cabrio zur Schmuddelwetterzeit

Rückenwind bei der Schnäppchenjagd: Der Saab ist eigentlich mindestens 3000 Euro wert. Immer noch billig.

Wie bitte, ein Cabrio? Zu dieser Jahreszeit? Klar! Hier in Hamburg gehört ein Cabrio, zumal von Saab, zum guten Ton und wirkt selbst in der trüben Jahreshälfte ganz normal. Gerade werden die Saab 9-3 I Youngtimer – mit einer verführerischen Kombination aus günstigen Einkaufspreisen und niedrigen Unterhaltskosten. Dabei hat meinen Kauf mitnichten das eiskalte Kalkül bestimmt. Ich begann zu stöbern. Beuteschema: Oben ohne und auch sonst schön billig. Und nichts für die Ewigkeit. Schließlich lebe ich auf St. Pauli ...

Gebrauchtwagensuche: Saab 900

Saab 900 Cabrio – gut und nicht teuer

Die typische Schwachstelle alter Saab-Cabrios existiert auch bei meinem "Silberzisch", un–  zwar in Form undichter Verdeck-Hydraulikzylinder. Geht ins Geld, aber insgesamt ist der Schwede ein solider Begleiter. Sitzheizung, Servolenkung & Co. funktionieren. Dass mich das Informations-Display mitsamt seinen Pixelfehlern immer wieder warnt, die aus reichend vorhandene Kühlflüssigkeit aufzufüllen, dass im Leder des Fahrer sitzes ein Riss klafft – damit kann ich leben. Und mit dem behaglich wattierten Verdeck auch. Hier eine Auswahl an tollen Youngtimern für jedes Wetter.

Youngtimer-Spezial: Klassiker für alle Fälle

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