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40 Jahre Ford Capri

Ford Capri RS 2600
Der Ford Capri wird 40! Nach Vorbild des Mustang kam Ford 1969 mit dem Sportwagen auf den Markt und begründete damit auch in Europa den Coupé-Kult. Rezept: preiswerte und zuverlässige Großserientechnik unter einer aufregend gestylten Karosserie.Bild: Sven Krieger
Ford Capri I 1700 GT
Das Design des ersten Ford Capri schlug ein wie eine Bombe, die Kunden griffen begeistert zu. Allein im ersten Verkaufsjahr 1969 produzierte Ford 240.000 Capri. Preis für die 50-PS-Einstiegsversion: 6993 D-Mark.Bild: Werk
Ford Capri I 1700 GT
Der Capri 1700 GT (Bild) hatte den rauh laufenden V4 unter der Haube, 75 PS beschleunigen das europäische Pony-Car auf 152 km/h. Zu schnell? Kein Problem, ganz ängstliche Menschen griffen zum Capri 1300 mit 50 PS. Das reichte aber noch aus, um Käfer, Ente und R4 hinter sich zu lassen (133 km/h Spitze).Bild: Werk
Ford Capri I 1700 GT
In den 60ern waren mattschwarz lackierte Motorhauben der letzte Schrei und Ausdruck von Sportlichkeit (Bild: Capri 1700 GT, 1969-1972).Bild: Werk
Ford Capri I 1700 GT
Zu Beginn der Capri-Karriere standen fünf Modellvarianten zur Wahl: Capri 1300, Capri 1500, Capri 1700 GT (Bild), Capri 2000 und Capri 2300 GT. Ab dem Capri 2000 brabbelten sechs Zylinder in V-Form unter der langen Haube.Bild: Werk
Ford Capri I 1700 GT
Seine Premiere feierte der Capri im Januar 1969 auf dem Brüsseler Automobilsalon. Ursprünglich planten die Kölner, den Sportwagen Colt zu nennen. Doch die Bezeichnung war bereits von Mitsubishi besetzt.Bild: Werk
Ford Capri I 2000 GT
Da schau her, ein Sechszylinder: Die V6-Versionen sind am "Power-Buckel" auf der Haube zu erkennen (Bild: Capri 2000 GT).Bild: Werk
Ford Capri I 2000 GT
Der Capri traf voll den Nerv der Zeit. Kein weiterer unerschwinglicher Sportwagen zum Träumen, sondern einer, den sich zahlreiche Menschen leisten konnten. Der Capri bot aufregende Sportwagen-Proportionen, war jedoch zugleich bodenständig und dank Taunus-Technik grundsolide.Bild: Werk
Ford Capri I 2300 GT
Ein heißes Gerät zum Abfahren: der Capri 2300 GT (1969-1973). Mit scharfer Nockenwelle, doppeltem Endrohr und diversen Modifikationen an Zündung und Vergaser schickte der vorläufige Top-Capri amtliche 125 PS an die starre Hinterachse. Ein heißes Teil, mit dem man mit 185 Sachen über die Bahn bügeln konnte! Dann aber bitte ohne Koffer auf dem Dach...Bild: Werk
Ford Capri I 2300 GT
Bürgerliche Sportlichkeit: Der 2300 GT wilderte bereits im Porsche-Revier. Ausgestattet mit zeittypischen Sportfelgen aus Stahl, Zusatzscheinwerfern und schwarzer Motorhaube setzte der Capri-Pilot sportliche Trends.Bild: Werk
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Für 12.620 D-Mark erhielt der Ford-Kunde einen Capri 3000 GXL (sprich: "Gixel") mit dem Drei-Liter-V6 aus dem Granada. In perfektem Zustand kostet dieser Capri heute locker 15.000 Euro. Wobei das Problem eher darin besteht, überhaupt so ein Fahrzeug zu finden! Frühe, originale Capri sind längst eine Rarität.Bild: Werk
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Nicht nur sein Rücken ist schön: Die Seitenansicht mit der betörenden Bumerang-Falte verhilft dem Capri zu einer flachen, geduckten Optik (Bild: Capri 3000 GXL).Bild: Werk
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Für Überholprestige sorgten die Doppelscheinwerfer des Capri 3000 GXL. Dank 140 PS kratzt der V6-befeuerte Sportwagen an der magischen 200 km/h-Marke!Bild: Werk
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Typisches Werbemotiv in den frühen 70er Jahren: ein Auto auf einer Frühlingswiese mit üppig blühenden Bäumen und einer gut gelaunten Dame.Bild: Werk
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Ein Typ zum Träumen, damals wie heute: der Capri RS 2600. Besonders aus Sicht von Puristen und Motorsport-Fans ist der RS 2600 der Capri schlechthin. Im März 1970 erschien eine Rennversion als Basis für Wettbewerbsfahrzeuge, im Dezember 1970 folgte die Straßenversion mit 150 PS und Kugelfischer-Einspritzung.Bild: Werk
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Der Capri I RS 2600 lernte nicht nur auf Rennstrecken BMW das Fürchten. Bis 1972 trug er keine Stoßstangen, dafür zusätzliche Lufteinlässe vorn. Gasdruckstoßdämpfer von Bilstein, verkürzte Schraubenfedern und Einblattfedern hinten ergeben eine Top-Straßenlage. Heute ist er der gesuchteste Capri.Bild: S. Krieger
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Die meisten Autofahrer sahen nur das Heck des Capri, nur ganz wenige Fahrzeuge konnten dem 205 km/h schnellen RS 2600 Anfang der 70er Jahre folgen. Heute kostet ein perfekt erhaltener RS 2600 35.000 Euro. Hätte man doch 1970 für vergleichsweise wohlfeile 15.800 D-Mark zugeschlagen!Bild: S. Krieger
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Auch in der Kanzel hält der Capri RS 2600, was er von außen verspricht. Sportlenkrad, Zusatzinstrumente und eine tiefschwarze Innenausstattung vermitteln dem Fahrer echtes Sportwagen-Flair.Bild: Werk
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Auf Sieg abonniert: Der Capri war in den 70ern ein sehr erfolgreicher Renntourenwagen. Die Basis für die Rennsport-Version bildete der RS 2600. 1971 holte Jochen Mass bei der Deutschen Meisterschaft in der Rundstrecke acht Siege – von acht Läufen!Bild: Werk
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Auch 1972 siegten die Capri. Die Trophäensammlung 1972: Deutsche Automobil Rennsportmeisterschaft (Stuck), EM Tourenwagen (Mass), die Plätze eins und zwei beim französischen 24-Stunden-Klassiker von Le Mans und ein Dreifachsieg beim 24-Stundenrennen im belgischen Spa.Bild: Werk
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Bis zu seinem Motorsport-Abgang 1981 bleibt der Capri sehr erfolgreich, mit dem rund 580 PS starken Super-Capri (Bild: Capri RS 2600) fuhren Manfred Winkelhock und Klaus Ludwig zahlreiche Siege ein. Von 1969 bis 1974 wurden rund eine Million Ford Capri der ersten Generation gebaut.Bild: Werk
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Glattgebügelt: 1974 verschwindet die charakteristische Bumerang-Falte, der Capri II wird geglättet und bekommt eine große Heckklappe. Bereits ab 1972 baut Ford die Reihenvierzylinder aus dem Taunus ein, ansonsten gibt es keine gravierenden technischen Änderungen.Bild: Werk
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Die Capri-Basis ab 1974: Der immerhin 55 PS leistende Capri II mit 1300er-Vierzylinder ließ sich 22,5 Sekunden Zeit, um die 100 km/h-Marke zu erreichen. Turnbeutelvergesser und Kamillenteetrinker griffen begeistert zu!Bild: Werk
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Die Ford-Entwickler verpassten dem Capri eine große Heckklappe, damit kam der Capri der Idee des sportlichen Familienautos näher, verlor jedoch etwas von seiner markanten Ausstrahlung.Bild: Werk
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Schönheit hat ihren Preis: Der geglättete Capri II ist bei den Fans nicht ganz so beliebt wie der erste Capri, ein Capri II 3.0 (Bild) wird in Zustand 1 für rund 11.000 Euro gehandelt und ist damit rund ein Drittel günstiger als ein vergleichbarer Capri I 3000 mit Essex-V6.Bild: Werk
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Die wilden Sechziger waren zu Ende, nach der Ölkrise 1973 wurde der Capri vernünftiger. Serienmäßig kamen alle Capri ab 1974 mit Stahlgürtelreifen, Stabilisatoren, Scheibenbremsen vorn, Bremskraftverstärker und heizbarer Heckscheibe.Bild: Werk
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Edel: Capri II mit Ghia-Ausstattung. In Kombination mit dem 138 PS-starken Essex-V6 war der Luxus-Capri 1974 ab 15.950 D-Mark zu haben.Bild: Werk
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Das Gesicht des Capri II wird geprägt von den großen Rechteckscheinwerfern. Ein dezenter Buckel auf der Motorhaube wie beim Capri I ist geblieben.Bild: Werk
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Im Mai 1976 ersetzt die sportliche "S"-Version den bisherigen GT. Kennzeichen: Gasdruckstoßdämpfer, härtere Federn, stärkere Stabis, mattschwarze Zierteile. Zu haben mit 90, 108 und 138 PS.Bild: Werk
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Im März 1978 kommt die dritte und letzte Auflage des Capri, im Grunde ein modellgepflegter Capri II. Er bekam Doppelscheinwerfer, größere Stoßstangen, einen kleinen Spoiler in die Frontschürze und neue Rückleuchten.Bild: Werk
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Der Capri III geriet wieder etwas sportlicher. Die Front mit Doppelscheinwerfern und leichtem Fronthauben-Überhang ist aerodynamischer als bisher.Bild: Werk
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Die lethargische 1,3-Liter-Version fiel der sportlicheren Ausrichtung des Capri III zu Opfer – eine Entscheidung, die bis heute niemand bereut (Bild: Capri 1.6 GL).Bild: Werk
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Das Modellprogramm des Capri beginnt ab 1978 mit 68 PS. Wem das zu sportlich war, dem konnte Ford mit einer wenig formidablen Dreigang-Automatik aushelfen. 0 auf 100 km/h? Mit Automatik in 21 Sekunden... Genug Zeit, nachzudenken, ob die richtige Modell-Variante gewählt wurde.Bild: Christian Bittmann
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Neben den wenig reizvollen Vierzylindern bot Ford den Capri III weiterhin mit den bewährten V6-Triebwerken an.Bild: Werk
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Es lebe der Sport: Ein Capri S ließ sich dank härterer Abstimmung der Federn und Dämpfer recht sportlich bewegen.Bild: Werk
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Die Zierstreifen des optionalen RS-Kits lassen keine Zweifel an den bevorzugten Bewegungsmustern des Capri.Bild: Werk
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Bis 1981 war der Capri 3.0 S mit 138 PS das Topmodell der Baureihe, der 19.607 D-Mark teure Sportwagen war Anfang der 80er das günstigste Angebot in der 200 km/h-Liga.Bild: Werk
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1981 ließ Ford es wieder krachen: Im Januar erscheint der 2.8 Injection mit 160 PS starkem V6. 210 km/h lautet die Tempoansage, von 0 auf 100 km/h ließ sich der sportliche Kölner nur acht Sekunden Zeit. Damit knüpft der 2.8 Injection an den legendären RS 2600 an.Bild: Werk
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Im April 1982 ersezt Ford die "L"-Ausstattung durch eine neue GT-Version. Er kommt mit reichhaltigerer Ausstattung, Instrumententafel der "S"-Ausstattung und Heckspoiler.Bild: Werk
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Einer geht noch: 1981 hoben die Ford-Leute den auf 200 Fahrzeuge limitierten Capri 2.8 Turbo aus der Taufe. Unter dessen Haube pumpte das wilde, von einem KKK-Turbo auf 188 PS aufgeblasene V6-Vergaserherz mit 2,8 Litern aus dem Granada.Bild: Werk
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Äußerlich unterschied sich der Turbo von seinen zahmeren Brüdern durch aerodynamisch geformte Kotflügelverbreiterungen, 235er-Bereifung und üppige Spoiler. Der stärkste und teuerste Capri kostete zuletzt 38.000 D-Mark (1982) und erreichte 215 km/h.Bild: Werk
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1984 läuteten die Modelle Super GT und Super Injection das Ende der Capri-Ära ein. Im britischen Halewood wird der Capri noch bis 1986 gefertigt, doch in Deutschland endet der Verkauf bereits 1984.Bild: Werk
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Der letzte Listenpreis für das Top-Modell 2.8 Injection: 29.050 D-Mark (Mai 1984). Wert heute (Zustand 1): 9500 Euro.Bild: Werk
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Am 18. Dezember 1986 rollte der letzte von 1.900.678 Ford Capri vom Band. Bis heute hat er keinen würdigen Nachfolger gefunden.Bild: Werk